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Schule

14.02.2015

Der Klaus ist dann mal weg

Da war selbst der scheidende Konrektor überrascht. Rund 600 Schülerinnen der Maria-Ward-Realschule brachten Klaus Fortner gestern ein Abschiedsständchen.
Bild: Manfred Dittenhofer

Konrektor Klaus Fortner nahm gestern Abschied von der Maria-Ward-Mädchenrealschule – und das gar nicht leise

Nach 15 Jahren im Dienst der Maria-Ward-Realschule in Neuburg hat Konrektor Klaus Fortner gar nicht leise Servus gesagt. Der gebürtige Neuburger übernimmt zukünftig in Lenggries die Leitung der Mädchenrealschule St. Ursula. Seine neue Wirkungsstätte ist damit Schloss Hohenburg, in dem die Schule beheimatet ist. 600 Schülerinnen gaben dem scheidenden Lehrer ein Abschiedsständchen. Und bei den Mitgliedern des Schulspiels, der schuleigenen Theatergruppe, flossen Tränen.

Und auch Fortner betonte, dass er mit einem weinenden Auge gehe. Schließlich unterrichtete er seit 1999 an der Maria Ward Schule. Deutsch und Religion waren seine Fächer. Als Fachschaftsleiter Religion nahm er das religiöse Leben an der Schule in die Hand, hatte er doch als ehemaliger Ministrant und Pfarrgemeinderatsvorsitzender beste Drähte zur Kirchengemeinschaft.

Jede Menge Ideen und Projekte setzte Fortner zusammen mit den Schülerinnen um. Die hatten ihn schnell charakterisiert: immer fröhlich, immer ein flotter Spruch. Der Konrektor verabschiedete sich schweren Herzens von seiner liebgewonnenen beruflichen Heimat. „Aber die Schule steht super da, und wenn nicht jetzt eine Veränderung, wann dann?“, philosophierte Fortner bei der Verabschiedung am gestrigen Freitag, zu der seine Weggefährten aus der Schule, dem Elternbeirat und der Kirchengemeinde in der Pausenhalle zusammengekommen waren. Schulleiter Heribert Kaiser verliert nach eigener Aussage eine überzeugende Lehrerpersönlichkeit und einen treuen und kompetenten Weggefährten, der mit Freude junge Menschen auf ihrem Lebensweg begleitet. „Niemand sollte sich also wundern, wenn so einer Schulleiter wird.“

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Dass er immer mit einem Lächeln auf den Lippen im Schulhaus angetroffen wurde, begründete Fortner ganz einfach: „Ich war hier immer glücklich.“ Und er gehe auch nicht verloren, so sein Versprechen. „Ich werde euch beobachten und spätestens zum Schlossfest bin ich wieder dabei.“

Fortner wird erst einmal zwischen Lenggries und seiner Heimat Neuburg pendeln. Alles Weitere werde sich ergeben.

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