1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Der Lack ist ab in der Pfarrkirche

Karlshuld

08.11.2018

Der Lack ist ab in der Pfarrkirche

Einen dicken Batzen Geld nimmt die Gemeinde Karlshuld in die Hand und bezuschusst die Sanierung der Pfarrkirche St. Ludwig.
Bild: Uwe Kühne

Die Gemeinde Karlshuld bezuschusst die Innensanierung des katholischen Gotteshauses St. Ludwig mit 161500 Euro. Der Bewegungspark bekommt eine Benutzerordnung.

Die Gemeinde Karlshuld lässt sich die Sanierung der Pfarrkirche St. Ludwig einiges Kosten. Mit 161500 Euro, das entspricht 17 Prozent der veranschlagten Kosten, unterstützt die Kommune die dringend nötigen Arbeiten im Inneren des katholischen Gotteshauses. Das hat der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Eine Kostenschätzung geht von 950000 Euro für die gesamte Maßnahme aus, die Diözese übernimmt 400000 Euro. Jetzt wird in Augsburg ein Finanzierungsplan erstellt.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Die letzte Renovierung der Kirche ist 56 Jahre her

Den Rest der Summe, knapp 400000 Euro, muss das Katholische Pfarramt aufbringen. Die letzte Innenrenovierung ist 56 Jahre her, seit 1962 ist der Lack etwas abgeblättert. Die Zeit für eine Sanierung ist reif, wie Bürgermeister Karl Seitle bemerkte. Notwendig sind unter anderem die Ausbesserung von Rissen im Mauerwerk, die Umgestaltung des Altarraums, die Restaurierung von Gemälden, die Versetzung des Taufsteins, der Austausch von Bankreihen, Pflasterarbeiten, die Renovierung der Sakristei und Elektro- und Heizungsumbau. Als Zuhörer zugegen waren im Sitzungssaal auch Pfarrer Paul Igbo und Kirchenpfleger Franz Meier, die die Diskussion interessiert verfolgten. Igbo hatte schon im Rahmen der jüngsten Bürgerversammlung weitere Baumaßnahmen erläutert. Auch das Katholische Pfarrhaus nebenan ist sanierungsbedürftig und seit geraumer Zeit eingerüstet. Die Kosten dafür sind auf 850000 Euro taxiert. Diese Rechnung übernehme komplett die Diözese Augsburg, so Pfarrer Igbo. Das Gebäude werde ein Verwaltungssitz der Pfarreiengemeinschaft Karlshuld-Weichering-Lichtenau. Im Dachgeschoss wird zudem eine Wohnung für einen zweiten Priester entstehen. Einweihung soll im Sommer nächsten Jahres sein.

Eine Infotafel am Bewegungspark

Diskutiert hat der Gemeinderat am Dienstagabend auch über das Leaderprojekt „Vernetzte Erlebnisplätze“, in dessen Rahmen der im Juli eingeweihte Bewegungspark Karlshuld gebaut worden ist. In einem zweiten Schritt soll die Einrichtung Teil eines interkommunalen Angebots mit Erlebnisplätzen für alle Generationen werden. Im Zuge einer praktischen Umsetzung des Themas Demografie sollen den Generationen mehr Plätze und Treffpunkte angeboten werden, wo Jung und Alt auch zusammen kommen können. Diese Orte sollen mit eigenem Logo, eigenen Infotafeln und Flyern beworben werden. Der Gemeinderat stimmte jetzt drei aus insgesamt zwölf Vorschlägen zu. Zudem votierte das Gremium für eine ganze Reihe von Ge- und Verboten bei der Nutzung des Bewegungsparkes: Dazu zählen ein Verbot für Hunde, für Fahrräder und Mofas, die Bitte zur Nutzung der Abfallkörbe, ein Alkoholverbot und Lärmschutz. Zudem wurden die Nutzungszeiten festgelegt: Im Sommer von 8 bis 22 Uhr, in den Wintermonaten bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren