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15.05.2020

Der Landkreis in der Corona-Krise

So viel Geld wurde bislang ausgegeben

Seit zwei Monaten ist der Landkreis Krisenmanager. Als Ministerpräsident Markus Söder am 16. März für Bayern den Katastrophenfall festgestellt hat, hat das Landratsamt als Katastrophenschutzbehörde für den Landkreis die „Führungsgruppe Katastrophenschutz“ aufgebaut. Seitdem wurden unter der Federführung von Katharina Huber nicht nur 52.000 FFP2-Masken, 40.000 Handschuhe, literweise Desinfektionsmittel und andere notwendige Schutzausrüstungen für medizinische Einrichtungen beschaffen. Wie Landrat Peter von der Grün bei der konstituierenden Sitzung des Kreistags sagte, hat der Landkreis auch die Fieberambulanzen in Neuburg und Schrobenhausen, die Corona-Teststrecke, das Not-Krankenhaus an der KJF Klinik und die Isolierstation für mit Corona infizierte Demenzerkrankte errichtet. Weil dies alles ohne Unterstützung von BRK, THW, Feuerwehr oder auch Bundeswehr nicht ohne Weiteres geklappt hätte, sprach er diesen Organisationen seinen Dank aus.

Die Maßnahmen hatten aber auch ihren Preis. 635.000 Euro habe der Landkreis bislang in die Krisenbewältigung investiert, das meiste davon in den Kauf der Schutzausrichtung. Einen Großteil davon wolle jedoch der Freistaat Bayern zurückzahlen, sagte von der Grün.

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben sich im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen insgesamt 311 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 242 als bereits geheilt. Bislang sind 14 Patienten, die an COVID-19 erkrankt waren, verstorben. Am Donnerstag meldete das Gesundheitsamt keine Neuinfektionen. (clst)

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