Newsticker

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schließt erneute Grenzkontrollen nicht aus
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Der Theaterverein entwickelt sich positiv

Laienschauspiel

24.03.2015

Der Theaterverein entwickelt sich positiv

Das frisch gewählte Gremium freut sich auf vier Jahre Zusammenarbeit an der Spitze vom Theaterverein Bergheim: (von links) Gerlinde Weidacher, Josef Kaufmann, Georg Graf, Monika Böhm, Rainer Siebenhüter und Cornelia Gebauer.
Bild: Xaver Habermeier

Bei der Generalversammlung in Bergheim wurde Josef Kaufmann als Vorsitzender bestätigt. Das diesjährige Stück handelt von Leben und Tod und dem Wahnsinn auf dem Bauernhof

Noch so jung, und schon nicht mehr wegzudenken: Der Theaterverein Bergheim. „Unser Theaterverein, vor gut vier Jahren gegründet, ist bereits im Ort etabliert und eine Bereicherung im gemeindlichen Kulturleben – ganz besonders mit den jährlichen Aufführungen im Rahmen der Dorffesttage“, sagte Vorsitzender Josef Kaufmann zu Beginn der Generalversammlung. Der Verein ist seit seiner Gründung auf 67 Mitglieder angewachsen und der Trend geht laut Kaufmann weiter nach oben. Vor allem nach dem erfrischenden Stück „Leberkäs und rote Strapse“ im vergangenen Jahr zog es junge Neuzugänge in das Ensemble. Es kam also nicht von ungefähr, dass die Versammlung ihren bisherigen Vereinschef Kaufmann einstimmig für vier weitere Jahre ins Amt gewählt hat.

Die Gründung des Theatervereins Bergheim erfolgte im Dezember 2010. Die Geschichte des Theaterspiels in der Gemeinde allerdings lässt sich noch viel weiter zurückverfolgen. Die ursprünglichen Wurzeln liegen im Jahr 1925. Hier wird erstmalig erwähnt, dass der Kriegerverein zur jährlichen Christbaumfeier Theaterstücke aufführte. Ab 1932 haben dann verschiedene Vereine das Theaterspiel weitergeführt. Später hat sich der sogenannte „Bergheimer Komödienstadel“ manifestiert. Und im Jahr 2014 schließlich der große Erfolg: Das Stück „Leberkäs und rote Strapse“ wurde fünf Mal aufgeführt. Alle erspielten und erzielten Gewinne kamen und kommen dem Projekt Gemeindehalle – in der man die Stücke aufführt – zugute. So kann noch in diesem Jahr eine Lautsprecheranlage gekauft werden. Zum Vereinsleben gehören aber auch andere Dinge: Ein Ausflug zur Iberl-Bühne, dem bekannten bayerischen Volkstheater in München, und die Teilnahme am Vereinsleben in der Gemeinde, etwa beim Gmoaschießen.

Und Theater gespielt wird auch wieder. Für die diesjährige Saison steht das Stück „Die Mächtigen“ aus der Feder von Armin Wontka auf dem Programm. Zum Inhalt verrät Spielleiter Josef Kaufmann soviel: „Sens“ (der Tod) und „Felix“ (das Leben) geraten aneinander: Während der eine verdrossen über den Sinn seines Daseins grübelt, konfrontiert ihn der andere mit seiner Lebensfreude. Beide geraten in einen Disput, wer von ihnen mehr Macht besäße – der Tod oder das Leben. Um diese elementare Frage endgültig zu klären, begeben sich die beiden in Knechtsgestalt auf die Erde. Das Streitfeld ist der Hof von Franz Feit. Hier geschehen absonderliche Dinge, die die Bewohner des Hofs an den Rand des Wahnsinns treiben. Gut, dass „Uri“ (die Zeit) von dem Streit Wind bekommt und sich ebenfalls auf die Erde begibt, um über die Gerechtigkeit zu wachen. Leben oder Tod – wer ist der Mächtigere? Die Antwort auf die Frage gibt es am 8., 9., 16. und 17. Mai. An den Aufführungen beteiligt sind folgende Schauspieler: Josef Kaufmann, Jürgen und Raphaela Bauer, Cornelia Gebauer, Georg Graf, Elisabeth Kerschbaum, Martina und Johannes Seitle, Carola Schneider, Rainer Siebenhüter, Willi Donaubauer, Hans Liepold, Monika Böhm und Manuela Burghardt.

Josef Kaufmann freut sich auf gut besuchte Theaterabende.

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren