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Der Verkehrsverein hat den Bogen überspannt

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Kommentar Von Claudia Stegmann
31.01.2019

Der Verein droht der Stadt, dass er den Christkindlmarkt hinschmeißt, wenn die Stände an der Amalienstraße nicht genehmigt werden. Das ist befremdlich.

Es gab eine Zeit, da hätte man für die Situation des Verkehrsvereins Verständnis gehabt. Diese Zeit wäre Anfang vergangenen Jahres gewesen, wenn der Christkindlmarkt 2017 abgerechnet gewesen wäre und am Ende (erneut) ein Minus unter der Bilanz gestanden hätte. Dann hätte ein Gespräch mit der Stadt über deren finanzielle Beteiligung am Christkindlmarkt sicherlich zu einer einvernehmlichen Lösung geführt – voraussetzt natürlich, der Verkehrsverein hätte seine Einnahmen und Kosten offengelegt.

Doch mittlerweile wirkt das Auftreten des Verkehrsvereins nur noch befremdlich. Abgesehen davon, dass die Kündigung aus heiterem Himmel ein mehr als unglücklicher Start in die Verhandlungen war, entwickelt sich die Anspruchshaltung des Vereins zur Farce. Friedhelm Lahn erinnert immer wieder daran, dass der Verein ja „im Auftrag der Stadt“ den Markt organisiert und dafür dann auch entsprechend Geld bekommen soll. Das ist soweit richtig. Doch von einer Verbindung zwischen Karlsplatz und Schloss hat die Stadt nie gesprochen, das ist allein die Idee des Vereins. Diese jetzt unter Androhung eines endgültigen Rückzugs durchsetzen zu wollen, überspannt den Bogen.


Lesen Sie dazu den Artikel „Christkindlmarkt: Immer noch kein Lichtblick“ von Manfred Rinke.

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