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19.07.2010

Die Arbeit hat ihn jung gehalten

Rennertshofen-Hütting Seine 80 Jahre sieht man dem rüstigen Jubilar nicht an. Jung hat ihn die Arbeit gehalten, denn die war - neben seiner Familie - stets sein Lebensinhalt. Die Rede ist von Alfred Wittmann, der heute seinen 80. Geburtstag feiert.

Am 19. Juli 1930 in Hütting geboren, wuchs er bei seinen Großeltern auf, weil die Mutter starb, als er sechs Wochen alt war. Nach der Schulzeit begann er eine Lehre als Zimmerer, die er jedoch abbrechen musste. Er entschied sich dafür, auf dem Giglberg im Wald zu arbeiten, was ihm viel Spaß machte. Seine Liebe zur Gartenarbeit wurde von Baronin von Redwitz geweckt, die einen Gärtner für ihr großes Anwesen auf dem Giglberg suchte und ihm diese Stelle anbot. Eugen Freiherr von Redwitz erinnert sich heute noch gern an die Tage, als Alfred mit frischen Semmeln von der Hüttinger Bäckerei Weidenhiller den Fußweg zum Giglberg heraufkam.

1960 schloss Alfred Wittmann dann mit seiner Adelinde den Bund fürs Leben. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, die ihm inzwischen drei Enkelkinder schenkten. 1968/69 wechselte der Jubilar beruflich nach Neuburg zu den Veba-Glaswerken, wo er als Staplerfahrer bis ins Rentenalter tätig war.

Witmanns Passion gehörte allerdings seiner kleinen Landwirtschaft, die er im Nebenerwerb betrieb. Seine Verbundenheit zur Natur zeigte sich auch in seiner 33-jährigen Tätigkeit als 1.Vorsitzender des Vereins für Gartenbau und Landschaftspflege Hütting. Als er in Rente ging, kehrte er 1999 wieder auf den Giglberg zurück, wo er sich bis heute noch um den Garten kümmert. Sein Grundsatz "Herz-Hirn-Humor" führte ihn bisher gut durchs Leben und soll ihn auch die nächsten Jahre noch begleiten. (nr)

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