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Neuburg/Lechfeld

02.09.2015

Die Eurofighter kehren heim

Der Eurofighter 30+14 mit dem Geschwaderkommodore Oberst Holger Neumann landete am Mittwochmittag als erste Maschine auf der frisch sanierten Start- und Landebahn der Basis Zell.
Bild: Xaver Habermeier

Das Taktischen Luftwaffengeschwader 74 verlässt das Lechfeld und kehrt nach Neuburg zurück. Gestern Mittag landeten die ersten beiden Kampfflugzeuge in Zell. So geht es nun weiter.

Monatelang war von ihnen in Neuburg nichts zu hören und nichts zu sehen. Das wird sich nun wieder ändern. Denn am gestrigen Mittag landeten kurz vor Mittag die ersten beiden Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 auf der erneuerten Start- und Landebahn. Nach 18-monatiger Abwesenheit steht die Rückkehr der modernsten Kampfflugzeuge der Luftwaffe auf ihre Heimatbasis kurz bevor.

Der Flugbetrieb des Geschwaders musste bekanntlich aufgrund einer notwendig gewordenen Sanierung der Start- und Landebahn im Februar 2014 nach Lechfeld verlegt werden. Die ursprünglich für neun Monate geplanten Bauarbeiten verzögerten sich mehrfach aufgrund von Munitionsfunden aus dem 2. Weltkrieg, Wettereinflüssen sowie vergaberechtlicher Verfahren. Während der Bauphase wurde auch eine sogenannte Oberflächenschutzschicht aufgebracht, die die Griffigkeit bei Regen und Schnee deutlich verbessert. „Damit ist das Geschwader weiter in der Lage, seinen Auftrag auch unter widrigen Wetterbedingungen effektiv und sicher zu erfüllen“, heißt es in einer Mitteilung der Bundeswehr.

Die beiden Eurofighter wurden durch Geschwaderkommodore Oberst Holger Neumann und seinen Flugsicherheitsoffizier Major Klaus Schneider geflogen. Die Verlegung der restlichen Kampfflugzeuge ist in der ersten Oktoberhälfte vorgesehen. Die ersten Starts in Neuburg sollen Mitte Oktober erfolgen.

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"Ein schönes Gefühl, wieder zu Hause zu sein"

Vor der Wiederaufnahme des Flugbetriebs findet am 9. September die alljährliche Lärmschutzkommission im Geschwader statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Bürgermeister der umliegenden Städte und Gemeinden über aktuelle und zukünftige Vorhaben des Verbandes zu informieren. Darüber hinaus bietet sie die Gelegenheit, sich über Fragen und Anliegen von Bürgern auszutauschen.

Oberst Neumann sagte nach der Landung in Neuburg: „Es ist ein schönes Gefühl, nach über 18 Monaten wieder zu Hause zu landen.“ Er dankt allen, die an der Planung und Durchführung der Bauarbeiten beteiligt waren, „besonders aber meinen Geschwaderangehörigen, die diese schwierige Zeit und immense Belastung im Team großartig gemeistert haben“.

Das Taktische Luftwaffengeschwader 74 verlegte, wie berichtet, unter anderem vom Lechfeld aus von August 2014 bis Januar 2015 nach Ämari in Estland, um dort im Auftrag der NATO den Luftraum über den Baltischen Staaten zu überwachen und zu schützen. nr

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