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Rennertshofen-Stepperg

22.05.2019

Die Feuerwehr: eine Stütze der Gesellschaft

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Die Stepperger Feuerwehrleute mussten zeigen, dass sie Knoten knüpfen können.
Bild: Manfred Dittenhofer

Viele Ortswehren halten gerade Leistungsprüfungen ab. So auch die Kameraden in Stepperg.

Frühlingszeit bedeutet Prüfungszeit für die Feuerwehrleute in der Region. Bei der Abnahme der Leistungsabzeichen müssen sie unter Beweis stellen, dass sie ihren Aufgaben im Falle eines Einsatzes gewachsen sind. Auch die Freiwillige Feuerwehr Stepperg absolvierte eine solche Prüfung. Das Besondere: Die Wehr des Rennertshofener Ortsteils hat keine Nachwuchsprobleme. Dieses Mal haben gleich fünf „Zugezogene“ das Leistungsabzeichen in Bronze, also die erste Stufe des Feuerwehr-Leistungsabzeichens, abgelegt. Die Aktiven schnitten laut den beiden Schiedsrichtern nicht nur sehr gut ab, sie sind auch eine eingeschworene Gemeinschaft, wie die anschließende Feier zeigte.

Schiedsrichter Gerhard Lang, Feuerwehrkommandant im Rennertshofener Ortsteil Erlbach, kommt zu solchen Prüfungen nicht, um nur zu loben. Er redet Klartext. Und er sucht akribisch nach noch so kleinen Fehlern. Deshalb war es umso schöner für die Stepperger Wehr, dass weder er noch sein Schiedsrichterkollege Willi Hampel etwas zu bemängeln hatte. „Ich würde sagen, sowohl die Prüfungen zu Bronze wie auch diejenigen für die Leistungsabzeichen Silber und Gold waren alle hervorragend ausgeführt.“

Die Feuerwehr ist ein Stück Tradition und ein Stück Gemeinschaft

Ein Goldener war Alexander Ilg. Der erfahrene Maschinist war diesmal Herr über die Saugpumpe. Seit 16 Jahren ist der Stepperger bei der Freiwilligen Feuerwehr und absolvierte jetzt sein Leistungsabzeichen Gold-Rot. Dafür musste er im Theorieteil Fragen beantworten, und im Praxistest Knoten knüpfen und bei einem Wasserangriff zeigen, dass er sein Handwerk als Feuerwehrmann versteht. Wieso Ilg bei der Feuerwehr ist? „Mein Opa war dabei und mein Vater auch. Die Feuerwehr bedeutet ein Stück Tradition und ein wertvolles Stück Dorfgemeinschaft. Außerdem kann ich so der Allgemeinheit helfen.“

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Das Dorfleben ist von der Feuerwehr geprägt

Das Dorfleben in Stepperg ist stark von der Feuerwehr geprägt. Davon zeugt auch der Maibaum direkt vor dem Feuerwehrhaus. Und das zeigte auch der gut gefüllte Gemeinschaftsraum des Feuerwehrhauses, als die Schiedsrichter Gerhard Lang und Willi Hampel die Ergebnisse verkündeten. Alle hatten mit Bravour bestanden. Als die geprüften Feuerwehrler ihr Abzeichen angesteckt bekommen hatten, stand Josef Hofmann auf. Der Feuerwehrmann hat gerade wie Ilg die Stufe VI, Gold-Rot, absolviert und bestanden. Hofmann bedankte sich beim Gruppenführer der Prüfung und stellvertretenden Kommandanten der Stepperger Wehr, Klaus Sauer, für die gute Ausbildung der gesamten Truppe, die Sauer stehend applaudierte.

Kommandant Peter Klarwein weiß um die Vorzüge seiner 54 Stepperger Feuerwehrmänner und fünf Feuerwehrfrauen, die er unter seinem Kommando hat. Bei der diesjährigen Leistungsprüfung gab es für seine Truppe sieben Mal Bronze, drei Mal Silber, einmal Gold und drei Mal Gold-Rot, die höchste der sechs Leistungsstufen.

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