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Bürgerversammlung II

13.11.2019

Die Finanzen und die großen Bauprojekte

Ressortleiter in der Stadtverwaltung berichten

Vor den Fragen der Bürger hatten die Ressortleiter der Stadtverwaltung auf der Bürgerversammlung am Montagabend im Kolpinghaus einen Überblick gegeben.

Der „Herr der Zahlen“ bei der Stadt, Kämmerer Markus Häckl, berichtet von zwei Jahren ohne Kreditaufnahme, den Abbau der Schulden auf unter 22 Millionen Euro und nach wie vor über fünf Millionen Euro an Rücklagen: „Wir haben viel investiert und trotzdem Schulden abgebaut, weil es ganz einfach auch möglich war“, warf dazu Oberbürgermeister Bernhard Gmehling nicht ohne Stolz ein. Denn in den vergangenen Jahren durfte auch die Stadt Neuburg vom wirtschaflichen Aufschwung im gesamten Land profitieren. Doch mit den ganz fetten Jahren scheint es langsam vorbei zu sein. Markus Häckl meinte bei seinem Ausblick am Ende seiner Ausführungen zur Haushaltsentwicklung, dass Neuburg angesichts der anstehenden, hohen Investitionen (Unterstützung Stadtwerke, Schulerweiterungen, neue Kindertageseinrichtungen, zweite Donaubrücke, sozialer Wohnungsbau, Obdachlosenunterkunft,...) ohne Kreditaufnahmen und Rücklagenentnahmen nicht mehr auskommen werde. Noch dazu wenn man 2020 vor einem Haushaltsvolumen steht, das die 100 Millionen-Euro-Grenze übersteigen wird und dabei rund 25 Millionen allein für Investitionen vorsieht. Als Eckpfeiler für die künftige, finanzielle Entwicklung sieht Häckl die Verbesserung der finanziellen Situation bei den Stadtwerken sowie ein „Strecken“ städtischer Investitionen.

Stadtbaumeister Dieter Reich-stein zeigte die großen Bauvorhaben in der Stadt auf. Dazu zählen das Kinderhaus neben den Stadtwerken (Fertigstellung Ende 2020, Kosten 4,4 Millionen Euro, 50 Prozent Förderung), das Sozialwohnbauprojekt am Siedlerweg in Feldkirchen (27 Wohnungen, Baubeginn März 2020, Fertigstellung 2021, Kosten 6,8 Millionen Euro, Förderung zwei Millionen Euro), die Erweiterung der Schwalbangerschule (Kosten 5,1 Millionen Euro, Förderung 1,9 Millionen Euro), das Wohngebiet „Nußschütt“ in Joshofen (22 Parzellen), das Baugebiet Heinrichsheim Mitte-West (49 Wohneinheiten) und das in der Planung stehende größte Wohnbauprojekt am Heckenweg zwischen Stadtwerken und Herrenwörth, mit dem vor allem auch günstiger Wohnraum geschaffen werden soll. Insgesamt wurden 2019 131 Baugenehmigungen behandelt und 118 Wohneinheiten genehmigt. Auf dem Weg gebracht ist zudem die Erweiterung des Parkplatzes auf der Schlösslwiese von 147 auf zunächst 248 und im Endstadium 316 Stellplätze sowie der Bau des Parkhauses am Hallenbad. Tiefbauamtsleiterin Carmen Niggemeyer stellte zu den Bauprojekten die geleisteten Kanal- und Straßenbauarbeiten vor.

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