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Ingolstadt

19.09.2019

Die Landesgartenschau 2020 nimmt Gestalt an

Der Landschaftssee soll gemeinsam mit der benachbarten Parkterrasse das Herzstück der Landesgartenschau in Ingolstadt 2020 werden.
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Der Landschaftssee soll gemeinsam mit der benachbarten Parkterrasse das Herzstück der Landesgartenschau in Ingolstadt 2020 werden.
Bild: Christof Paulus

In sieben Monaten eröffnet die Landesgartenschau in Ingolstadt. Auf dem Baustellenfest können Besucher sehen, wie weit die Arbeiten schon fortgeschritten sind.

Noch ist alles Baustelle zwischen Westpark und GVZ, doch gefeiert wird schon jetzt. Beim Baustellenfest am jetzigen Wochenende wird das Gelände der Landesgartenschau zum vorerst letzten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Dann sind bis zur Eröffnung am 24. April fast nur noch Bauarbeiter dort am Werk.

Erst vor rund zwei Wochen ging die Landesgartenschau 2019 im mittelfränkischen Wassertrüdingen zu Ende. Mehr als 300.000 Besucher strömten in die Kleinstadt an der Wörnitz – das übertraf alle Erwartungen. 2020 wird Ingolstadt der nächste Gastgeber der Veranstaltung sein. Aber trotz des Erfolgs wolle man sich von Wassertrüdingen nichts abschauen, sagt Christian Berktold. Er ist der technische Leiter auf der Baustelle. „Jeder muss auf seine Weise gut sein.“

Landesgartenschau 2020: Ein See und eine Terrasse im Zentrum des Ereignisses

In Ingolstadt stellt man sich das so vor: Im Zentrum der Landesgartenschau soll ein großer Landschaftssee stehen, in dem Pflanzen das Wasser selbstständig biologisch reinigen. Die Parkterrasse daneben soll während der LGS, wie das Großereignis abgekürzt wird, als Treffpunkt für die Gäste dienen. Auch in der Zeit danach soll sie als solche genutzt werden. Sie ist nicht die einzige Fläche auf dem Gelände, für die sich die Planer eine langfristige Nutzung wünschen. Ganz in der Nähe des Zentrums entsteht derzeit eine Freifläche – auf der sich Berktold zukünftig zum Beispiel kleine Konzerte vorstellen kann. Weniger fortgeschritten ist bisher die Bebauung des nördlichen Bereiches auf dem Gelände – doch für das Baustellenfest am Sonntag heißt das nicht, dass es für Besucher hier nichts zu sehen gibt.

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Vor allem für Kinder wird der Bereich interessant sein. Sie können dort Bagger fahren, Tontöpfe bemalen oder sich schminken lassen. Es sind nicht die einzigen Aktionen und Ausstellungen auf dem Baustellenfest: Im Süden des Geländes finden sich Imker, Igelzüchter oder Stände von Hochschulen. Nicht geöffnet sein wird jedoch der Wasserspielplatz. Er ist noch nicht fertig und wird deshalb am Sonntag abgesperrt werden.

Die Arbeiten zur Landesgartenschau in Ingolstadt liegen gut im Zeitplan

Insgesamt liegen die Arbeiten gut im Zeitplan, wie Pressesprecherin Katrin Guth sagt. Beim Baustellenfest wird sich die Öffentlichkeit davon selbst ein Bild machen können. Es beginnt am Sonntag um zehn Uhr und dauert bis 17 Uhr. Besucher können dort erstmalig Gutscheine für Dauerkarten zum Vorverkaufspreis erwerben. Der allgemeine Verkaufsstart wird einen Tag später starten. Wer sich jetzt schon über das Gelände führen lassen will, wird am Sonntag von 11.30 Uhr bis 15.30 Uhr die Gelegenheit dazu haben. Doch die Menschen aus der Region können die Landesgartenschau nicht nur besuchen – sondern sich auch aktiv bei ihr einbringen. Einen dafür vorgesehenen Platz können die Besucher am Sonntag beim Fest bereits betrachten. Im Krautgarten nämlich vergeben die Veranstalter Parzellen an Hobbygärtner, die diese selbst bepflanzen können. Nach Angaben von Pressesprecherin Guth sind diese Parzellen zwischen zehn und 35 Quadratmetern groß. Die Plätze sind noch nicht vergeben, beim Baustellenfest können Interessierte sich dafür bereits vormerken lassen.

Das Baustellenfest findet am Sonntag, 22. September, dauert von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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