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Neuburg an der Donau

16.10.2017

Die ersten Zimmer im neuen Hotel sind schon gebucht

Der Anblick auf „Das Acker“ von Osten. Dieses Bild vom Hotel des Maschinenrings auf dem Donauwörther Berg wird künftig prägend für die Stadt Neuburg sein, so wie vom Norden oder Westen kommend der Blick aufs Schloss.
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Der Anblick auf „Das Acker“ von Osten. Dieses Bild vom Hotel des Maschinenrings auf dem Donauwörther Berg wird künftig prägend für die Stadt Neuburg sein, so wie vom Norden oder Westen kommend der Blick aufs Schloss.
Bild: Manfred Rinke

Der Maschinenring und die Firma Donau-Trockenbau in Rennertshofen bauen  „Das Acker“ in Neuburg. Bislang läuft alles wie geschmiert. Am Montagnachmittag war Richtfest

Wie vom Norden und Westen das Schloss, wird es das prägende Bild für diejenigen, die sich vom Osten her Neuburg nähern: das Hotel „Das Acker“, das die Maschinenringe und die Firma Donau-Trockenbau aus Rennertshofen auf dem Donauwörther Berg bauen. Gestern war Hebauf. Dass die Investoren ihrer Zeit zwei Wochen voraus sind, schadet nicht. Schließlich heißt es, pünktlich zur Eröffnung am 1. August nächsten Jahres fertig zu sein. Denn die ersten Zimmer für 2018 sind bereits gebucht.

Rohbau und Dachstuhl stehen schneller als gedacht, man ist 100 Prozent im Finanzierungsplan, rund 80 Prozent der Aufträge des Sechs-Millionen-Projekts sind an Firmen in der Region vergeben: „Wir können stolz auf das Hotelprojekt sein“, lobte Maschinenringe-Präsident Leonhard Ost vor allem Architekt Matthäus Ott vom Günzburger Büro Nething und Ott sowie alle Handwerker, die am Bau beteiligt sind, für ihre bislang tadellose Arbeit.

Als ideale Ergänzung zu den Tagungs- und Lehrsälen bei den Maschinenringen sieht Landratsstellvertreter Alois Rauscher das Hotel. Neuburg sei als Heimat der lokalen und nationalen Maschinenringe das Zentrum der Aus- und Weiterbildung der Landwirtschaft und das Zentrum für Innovationen in dieser Branche. Das Hotel, das die Maschinenringe mit der Unternehmerfamilie Bircks Hand in Hand errichten, passe zu diesem Prozess.

Als einen Segen für das Tourismusamt der Stadt bezeichnete Bernhard Gmehling den Hotelbau mit seinen 58 Zimmern. „Die braucht Neuburg dringend“, meinte der Oberbürgermeister.

Bevor Franz Augustin von der gleichnamigen Zimmerei in Walchshofen bei Aichach hoch droben den Richtspruch verlas, verriet Hotel-Geschäftsführerin Sarah Schlamp, was sie in die Zeitkapsel steckt, die sie für die Nachwelt im Hotel deponieren wird. Die Neuburger Rundschau vom gestrigen Tag, Münzen und Scheine, ein Werkzeug der Architekten, einen USB-Stick mit Plänen vom Hotel, gute Wünsche der Investoren und Hochprozentiges, dazu einen passenden Brief für den Finder in der Zukunft.

Sarah Schlamp, die Tochter von Mitinvestor Alfred Bircks, freut sich derweil schon auf ihre neue Aufgabe. Eng wird dabei wieder mit den Maschinenringen kooperiert, um Synergien zu nutzen. So wird Integra Soziale Dienste, die bereits die Kantine im Haus der Maschinenringe betreuen, auch die Verpflegung für die Hotelgäste übernehmen. Das Frühstück kann dabei im Hotel eingenommen werden. Das Abendessen oder die Verpflegung für Tagungs- oder Seminarteilnehmer wird in der Kantine der Maschinenringe serviert. Außerdem wird Integra auch den Zimmerservice übernehmen, wie Sarah Schlamp erzählt.

Erfahrungen sammeln konnte die 30-Jährige übrigens fünf Jahre lang im Herrenhof in Rennertshofen. Dort leitet sie nach wie vor das Hotel. Voller Hoffnung ist sie, dass sich für das wunderbar sanierte Gebäude bald jemand finden wird, der nicht nur das Hotel betreiben, sondern auch das mittlerweile geschlossene Restaurant wieder eröffnen wird.

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