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Neuburg-Heinrichsheim

03.05.2019

Die neue Maikönigin kommt aus Heinrichsheim

Noch ist geheim, wer hinter Hut und Flieder steckt: In zwei Wochen geben die Heinrichsheimer ihre Maikönigin bekannt.
Bild: Christof Paulus

Ein Jahr lang wird sie die Maikönigin sein: Das klingt lustig, doch bringt viel Stress mit sich. Noch ist sie geheim, wir durften sie allerdings schon kennenlernen.

Dass sie jetzt Maikönigin ist, verdankt sie einem Baum. Im vergangenen Jahr hatten die Maibaumfreunde Neuburg-Schrobenhausen den Maibaum in Heinrichsheim zum Schönsten im Landkreis gekürt – weshalb der Ort in diesem Jahr die Maikönigin stellen darf. Zwar steht schon fest, wer am 18. Mai zur Königin gekrönt werden wird. Ihren Namen erfahren darf bis dahin aber niemand. Umso nervöser ist die Auserkorene vor ihrer Krönung.

Übernehmen wird sie das Amt von Jasmin Schläfer. Die 20-Jährige aus Bruck war im vergangenen Jahr Maikönigin und somit etwas jünger als ihre Nachfolgerin, die schon Mitte 20 ist. Wie alle Maiköniginnen haben sie einiges gemeinsam: Sie sind heimatverbunden und haben einen Sinn für Brauchtum – wie etwa Maibäume.

Maikönigin 2019: Seit Jahren ist sie Mitglied in der Feuerwehr Heinrichsheim

Schon oft sei sie dabei gewesen, wenn es darum ging, den Maibaum zu holen, erzählt die angehende Königin aus Heinrichsheim. Seit sie zwölf Jahre alt ist, gehört sie der Feuerwehr im Ort an. Über die Ernennung zur Maikönigin freut sie sich. „Ich will die Zeit genießen“, sagt sie. Auf sie zukommen unter anderem Termine bei den Traunsteiner Rosentagen, bei der Krönung der Spargelkönigin in Schrobenhausen oder beim Unterbaarer Brauereifest, auf dem der schönste Maibaum des Jahres 2019 gekürt wird. 

Die neue Maikönigin kommt aus Heinrichsheim

Von Vorgängerin Schläfer erfuhr sie, was das vor allem bedeutet: Viel Stress. Trotzdem freut sie sich: „So eine Chance bekommt man nur einmal“, sagt die neue Königin.

Die Maikönigin ist nervös vor ihrer Krönung

Nervös macht sie, dass die vielen Termine zugleich viele Auftritte bedeuten. Besonders aufgeregt denkt sie an ihre Krönungsfeier: „Da werde ich ganz im Mittelpunkt stehen“, sagte sie. „Wenn man das nicht kennt, macht einen das schon nervös.“ Nutzen könne sie ihre Amtszeit, um Erlebnisse zu sammeln.

Wo sie arbeitet, welche Hobbys sie hat, wie viele Geschwister sie hat – das alles muss bis zur Krönung geheim bleiben. Zu leicht könnte die neue Königin vorzeitig erkannt werden. Nur soviel sei verraten: Ihre Freizeit verbringt sie freilich bei der Feuerwehr, aber auch gerne mit Lesen oder Skifahren. Zu haben ist die Maikönigin übrigens schon länger nicht mehr. Ihr Freund wird sie auf ihren Terminen begleiten. „Er freut sich für mich, dass ich Maikönigin geworden bin“, sagt sie.

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