Newsticker

Zugspitzbahn stellt Betrieb für Ausflügler ab Samstag ein
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Die schönste Manneskraft ist Sangeskraft

Musik

16.03.2015

Die schönste Manneskraft ist Sangeskraft

Der Austausch der Männerchöre und die Sangeslust standen beim Donaumoos-Gausingen im Vordergrund.
Bild: Steffi Stork

Gausängertreffen der Donaumoos-Chöre in Karlshuld. Dort ging es auch recht heiter zu

„Singen ist im Chor am schönsten“, stimmte Gastgeber Männergesangsverein Harmonie Karlshuld die Zuhörer und die fünf geladenen Chöre auf den Abend ein. Beim Donaumoos-Gausingen standen die Sangeslust und der musikalische Austausch der Männerchöre im Vordergrund.

Nach der Begrüßung durch 1. Vorsitzenden des MGV Harmonie Karlshuld Michael Mayr, Bürgermeister Karl Seitle und Kulturreferent Alexander Haninger präsentierten die Chöre jeweils drei Stücke aus ihrem Repertoire. Dabei hatte der Dirigent der Harmonie und Moderator Andreas Strahl als gemeinsame Themen die Heimatliebe auf der einen und das Fernweh auf der anderen Seite ausgemacht: Der MGV Aresing lobte „Kein schöner Land in dieser Zeit“, während der MGV Frohsinn Karlskron mit „Die Glocken von Isolabella“ an den Lago Maggiore erinnerte und der MGV Liederkranz Weichering sich nach dem Mädchen „La Morettina“ sehnte.

„Freunde füllt die Gläser“

Der MGV Frischauf Hohenried stimmte mit „Im Frühling“ auf die warme Jahreszeit ein und MGV Eintracht Pobenhausen forderte, passend zu Essen und Trinken im Scharfen Eck, „Freunde, füllt die Gläser“. Gastgeber Harmonie Karlshuld sang mit Klavierbegleitung „Island in the sun“. Den Chören war die Lust am Singen deutlich anzumerken und Andreas Strahl behielt Recht, dass „Musik als gemeinsame Sprache“ verbindet.

Zum Abschluss gab’s die Bayernhymne

Für die Umrahmung und das Pausenprogramm zeichnete sich die Blaskapelle Karlshuld verantwortlich. Mit Stücken von traditioneller Blasmusik bis hin zu Peter Maffay sorgte die junge Kapelle mit Dynamik und Energie für gute Stimmung.

Nach der Pause kamen alle Chöre noch mal mit einem Stück auf die Bühne. Humorig nahm dabei der MGV Aresing die Nachwuchsproblematik der Männergesangsvereine aufs Korn: Das Aufnahme-Vorsingen gemäß der Satzung sei schuld an der Mitgliedermisere, meinte Dirigent Martin Felber. Die Lösung liege aber auf der Hand: Der Neuling müsse zuerst ein Bier trinken, oder zwei, oder drei, und anschließend bekannte Stücke schmettern wie: „Über sieben Tragerl muss ich geh’n, sieben dunkle Biere übersteh’n, sieben Mal muss ich betrunken sein, dann erst komme ich in den Verein.“ Damit hatte der MGV Aresing die Lacher auf seiner Seite.

Zum Abschluss eines traditionsreichen Abends erklang aus allen Kehlen die Bayernhymne.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren