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Neuburg an der Donau

15.11.2017

Dieser Neuburger will den Kosten-Eisberg sichtbar machen

Michael Winhart erklärt das mögliche Einsparpotenzial bei den Sach- und Verwaltungskosten eines Betriebes. Der Diplomkaufmann steht mit seiner contest Unternehmensberatung nicht nur Firmen, sondern auch Sozialeinrichtungen, Behörden, Krankenhäusern und Kommunen mit Rat und Tat zur Seite.
Bild: Manfred Dittenhofer

Michael Winhart hat sich als Partner von Contest Unternehmensberatung selbstständig gemacht. An der Hand hat er viele Experten, die auf ein konkretes Feld spezialisiert sind.

Wenn Michael Winhart seine Ergebnisse vorstellt, geht es für das Unternehmen, das er durchleuchtet hat, ans Eingemachte. Um das Optimieren von Kosten, um die Steigerung der Effektivität und damit um ein verbessertes Unternehmensergebnis am Jahresende. Winhart hat sich in seiner Heimatstadt gerade selbstständig gemacht. Er ist das, was man landläufig als Unternehmensberater bezeichnet. Allerdings stecken bei dem Neuburger einige Besonderheiten hinter dem Firmenlogo.

Wenn Michael Winhart mit Laptop und Diagrammen anrückt, hat er mit seinem Expertenstab schon einiges an Arbeit hinter sich. Und nicht selten verschwanden bei den Mitarbeitern die Urängste vor Unternehmensberatungen. Denn Winhart greift sich nur einen bestimmten Bereich eines Unternehmens heraus, um diesen zu optimieren. Stellenabbau gehört nicht dazu. „Der bringt nicht den Erfolg und ist in Zeiten des Fachkräftemangels eh kontraproduktiv.“ Vielmehr schaut sich der Neuburger Unternehmensberater die Sach- und Verwaltungskosten einer Firma an.

Und genau diese Sach- und Verwaltungskosten werden gerne vernachlässigt. Jede Firma kennt ihr Kerngeschäft sehr genau, weiß wie viele Rohstoffe oder welche Maschinen zur Produktion der eigenen Produkte verwendet werden und wie dort die Effizienz gesteigert werden kann. Aber die indirekten Kosten? Der Abfall, der Fuhrpark und die Logistik? Die Kosten für Gebäudereinigung oder Dienstreisen? Bei solchen Kosten verhält es sich, so Winhart, ähnlich wie mit einem Eisberg – nur die Spitze sei sichtbar und der größte Teil des Einsparpotenzials liege unsichtbar unter Wasser.

„Um das Betriebsergebnis zu steigern, hat ein Unternehmen nur zwei Möglichkeiten. Entweder steigert es den Umsatz. Und das ist mit Investment und mit Risiko verbunden und in gesättigten Märkten oft gar nicht möglich. Oder es senkt seine Kosten.“ Vor allem bei Mittelständlern seien, so Winhart, einzelne Mitarbeiter für eine große Zahl an Kostenfeldern verantwortlich, und damit seien sie mehr Generalist als Spezialist, wenn es um den Bereich der indirekten Kosten gehe. „Und auch bei Kommunen, Behörden und sozialen Einrichtungen fehlt oft die Expertise für eine Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung im Bereich der Gemeinkosten.“ Dabei wirke sich eine Einsparung von 50000 Euro im Betriebsergebnis wie eine Umsatzsteigerung von einer Million Euro aus, lege man eine durchschnittliche Umsatzrentabilität zugrunde.

Michael Winhart hat sich gerade als Unternehmensberater in Neuburg selbstständig gemacht. Seine ersten Projekte laufen an. Der 40-jährige Diplomkaufmann ist Inhaber des Neuburger Standorts und Partner bei Contest. Als solcher haben er und sein Team sich auf die Optimierung von Sach- und Verwaltungskosten spezialisiert. Dazu zählen mehr als 20 Kostenbereiche wie das Abfallmanagement, die Energieversorgung und die Transport- und Logistikkosten. Krankenhäuser werden unter anderem bei Themen wie Krankenhausreinigung, Wäscheversorgung oder Labordienste unterstützt. Für jeden Bereich kann Winhart auf Experten zurückgreifen. „Contest verfügt mit mehr als 450 Spezialisten über die entsprechenden Ressourcen und ist seit über 20 Jahren tätig.“

Dann erklärt Winhart seine Vorgehensweise: „Wir schauen uns zuerst einmal an, wo wie viel Geld ausgegeben wird.“ Dann werde mit der Unternehmensführung der Projektumfang definiert. Zusätzlich klärt Winhart, was dem Kunden wichtig ist. Beispiel: „Wenn der Kunde eine bestimmte Automobilmarke beim Fuhrpark bevorzugt, brauchen wir keine Alternativen vorschlagen.“ Nach rund drei Monaten – die Laufzeit eines Projektes kann sehr unterschiedlich sein – werden die erarbeiteten Alternativen ausgeschrieben und die Verträge verhandelt.

Das Ergebnis für das Unternehmen ist ein unterschriftsreifer Vertrag. Dabei übernimmt Contest auch die operative Projektarbeit. Mit dem Neuburger Standort verfügt die Contest Unternehmensberatung GmbH deutschlandweit über 20 Beratungspartner und kann aus einem großen Pool an Experten schöpfen. „Der Schlüssel, um die verborgenen Einsparpotenziale zu heben, ist unser Experten-Team. Wie ein Schatztaucher ist es für unsere Kunden dort unterwegs, wo sie alleine nicht hinkommen würden. Ein Experte bearbeitet bei uns 365 Tage im Jahr ausschließlich ein Kostengebiet. So können wir in 90 Prozent unserer Projekte Einsparungen von durchschnittlich über 20 Prozent erzielen.“

Winhart verspricht eine risikolose Kosteneinsparung. Denn dafür muss nicht investiert werden und das Honorar dafür ist prozentual gekoppelt an das Einsparpotenzial im ersten Jahr. „Unsere Mandanten gehen nicht in Vorleistung. Das Honorar ist vom Ergebnis abhängig. Wenn wir keine Einsparung erzielen, dann berechnen wir auch kein Honorar.“

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