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06.03.2009

"Doktor Computer" wird immer besser

Ingolstadt (haju) - Zuletzt war auch Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder sehr begeistert von ihm: Der OP-Computer mit Namen Da Vinci im Klinikum Ingolstadt schreibt Erfolgsgesschichte.

Die Auslastungszahlen steigen deutlicher an, als geplant war, beschreibt nun das größte Krankenhaus in der Region den aktuellen Stand. Der Operationsroboter wird im Klinikum vornehmlich im Bereich der Prostataoperationen eingesetzt. Weil dank der kleinen ferngesteuerten Werkzeuge keine großen Schnitte notwendig sind, mit denen der Operateur erst in den Körper vordringen muss, ist die Aufenthaltsdauer nach dem Eingriff deutlich geringer als bei der herkömmlichen Methode. Da Vinci ist in Süddeutschland nach wie vor einzigartig, in ganz Deutschland gibt es nur ein zweites Gerät. Prof. Dr. Andreas Manseck, der Direktor der Urologischen Klinik im Klinikum, hat das Gerät im vergangenen Jahr eingeführt und meldet nun bereits über 100 Operationen. Manseck hat Da Vinci in den USA getestet und die Technik erlernt. In den Vereinigten Staaten werden zwischenzeitlich über 70 Prozent aller Eingriffe an der Prostata via Computer durchgeführt.

Die Männer haben "danach" weniger Probleme

Die Patienten seien danach wesentlich schneller wieder auf den Beinen, so Manseck. Außerdem hätten die Männer "danach" wesentlich weniger Probleme mit dem Wasserlassen und dem Erhalt der Erektionsfähigkeit. Zwischenzeitlich gibt es weitere Abteilungen im Klinikum, die den "Doktor Computer" mit der absolut ruhigen Hand gern in ihr OP-Programm aufnehmen würden. Versuche laufen bereits.

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