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Neuburg/Ingolstadt

20.06.2019

Donau Classic: Das rollende Oldtimer-Museum startet wieder

Robert Faber (li.), Organisator der Donau Classic, zusammen mit Thomas Frank, Leiter Audi Tradition, in einem Wanderer W25K. 
Bild: Manfred Dittenhofer

Am 27. Juni sind die Raritäten auch auf dem Neuburger Schrannenplatz und bei Audi in Heinrichsheim zu sehen. Der älteste Wagen stammt aus dem Jahr 1928.

 Am 27. Juni ist es wieder so weit. Dann wird die Startflagge für die 14. Donau Classic geschwenkt. Gelegenheit für Zuschauer rund um Ingolstadt, das Donaumoos, das Altmühltal und auch Neuburg, echte Raritäten auf vier Rädern hautnah zu erleben.

Nach dem Start am Donnerstag um 8.30 Uhr am Westpark in Ingolstadt und einer Rundfahrt über Berg im Gau bis Monheim und Wellheim schauen die Teilnehmer nach der ersten Etappe mit einer Länge von 145 Kilometer in Neuburg vorbei. Ab 16.40 Uhr rollen die ersten Fahrzeuge über den Schrannenplatz. Dort ist eine Durchfahrtskontrolle eingerichtet. Zehn Minuten später werden sie am Etappenziel auf dem Gelände der Audi Driving Experience in Neuburg-Heinrichsheim erwartet. Am Freitag startet die Rundfahrt am Wonnemar in Ingolstadt und geht durchs Altmühltal bis in die Oberpfalz, um gegen 16.20 Uhr wieder zum Wonnemar zurückzukehren.

665 Kilometer legen die Teilnehmer der Donau Classic zurück

Am Samstag schließlich führt die Donau Classic ihre Teilnehmer auf eine Hallertauer Hopfenreise. An diesem letzten Rundfahrttag warten ganz neue Schmankerl auf die Teilnehmer. Gleich am Vormittag dürfen die Oldtimer für eine Wertungsprüfung auf die nördliche Startbahn des Flugplatzes Manching. Und kurz vor Schluss der Donau Classic erfolgt eine Durchfahrtskontrolle im Audi Werk. Vor 70 Jahren wurde Audi in Ingolstadt neu gegründet. Zieleinfahrt der letzten Etappe ist anschließend auf der Piazza des Audi Forums. Dort besteht dann letzte Gelegenheit, die Autos aus nächster Nähe zu erleben. Die Oldtimer werden am Ende der Drei-Tages-Tour 665 Kilometer zurückgelegt haben.

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Ältester Wagen im Feld wird ein Ford Modell A sein. Der Nachfolger des berühmten Ford T aus USA, Baujahr 1928, darf mit der Startnummer 2 auf die Strecke gehen, „damit er vor den letzten Startnummern ins Ziel kommt“, schmunzelte Organisator Robert Faber bei der Vorstellung des Teilnehmerfeldes. Immerhin hat das Schnauferl schon 40 PS.

Die Teams bei der diesjährigen Donau Classic kommen aus sieben Ländern, zwei davon aus Mexiko. Und zum ersten Mal sind die Teilnehmer bei geheimen Wertungsprüfungen gefordert, auf die sie sich nicht vorbereiten können. Insgesamt habe man die sportliche Wertigkeit der Rallye angehoben, berichtete Streckenplaner Alexander Arold. Daneben sei aber auch eine touristische Gruppe eingeführt worden, so Faber, bei der keine Zeitnahme bei den Wertungsprüfungen stattfinde und das Dabeisein und der Spaßcharakter im Vordergrund stünden.

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