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Rohrenfels

14.12.2020

Dorf-Challenge: Wo 211 Sterne die Nacht erleuchten

An jeweils 39 Häusern waren am Samstagabend in Ballersdorf und Wagenhofen Sterne aufgestellt worden. Viele Spaziergänger waren an diesem Abend unterwegs und schauten sich das Ergebnis der kleinen Advents-Challenge an.
Bild: Andrea Hammerl

Plus In Wagenhofen und Ballersdorf haben am Wochenende unzählige Kerzen gebrannt. Was es mit dem adventlichen Wettstreit zwischen den Orten auf sich hatte.

Am Ende lagen Ballersdorf und Wagenhofen in der Sternen-Adventsaktion am Samstagabend gleichauf. Insgesamt 78 Familien beziehungsweise Häuser hatten Helmut Hartmann, der mit seiner Tochter Anja sowie Marco und Christian Wallesch in Ballersdorf unterwegs gewesen war, sowie Beatrice und Victoria Humbold, die die Jury in Wagenhofen bildeten, gezählt. „Wir haben tatsächlich Gleichstand“, stellte Hartmann überrascht fest, denn je 39 Teilnehmer waren es in jedem der beiden Rohrenfelser Ortsteile.

211 Sterne aus Teelichtern, Kerzen oder Laternen waren in den Hofeinfahrten, vor den Haustüren, in Vorgärten oder auf Mauerpfosten zu bewundern gewesen, was die Initiatoren unbändig freute. „Total begeistert“ ist Helmut Hartmann nach seiner etwa zweistündigen Tour durch Ballersdorf, auf der ihm viele Spaziergänger begegneten, die ebenso viel Freude an der Sternenaktion hatten wie er selbst. „Mit so großer Resonanz haben wir wirklich nicht gerechnet“, meint Beatrice Humbold, deren jüngere Schwester Victoria mit einem Fotoapparat Stern für Stern dokumentiert, während sie selbst Strichlisten führt und teilnehmende Häuser sowie Anzahl der aufgebauten Sterne notiert.

Die Sterne-Challenge in Wagenhofen und Ballersdorf kam gut an

Spitzenreiter mit mehr als 20 Sternen war Ottilie Rehm in Ballersdorf, dicht gefolgt von Helmut Hartmann aus Wagenhofen, der mit seiner Familie 19 Sterne in seinem Carport arrangiert hatte.

Ein Sternen-Lichtermeer hatte Familie Hartmann im eigenen Carport aufgebaut, sodass Beatrice und Victoria Humbold einiges zu zählen und zu fotografieren hatten.
Bild: Andrea Hammerl

Mindestens so beeindruckend wie die Sterne, die in ganz unterschiedlicher Größe und Form aufgebaut waren, war der große Anklang, den die Aktion bei den Spaziergängern fand. Und von denen waren jede Menge unterwegs. „Das ist eine wahre Völkerwanderung“, meinte ein Wagenhofener lachend. Andere riefen Beatrice und Victoria Humbold zu: „Bei uns müsst ihr auch noch vorbeischauen“, was die beiden gern versprachen und sich tatsächlich auch noch in den Wagenhofener Gewerbepark aufmachten. 200 Flugblätter hatten die Initiatoren einige Tage zuvor in den beiden Ortsteilen verteilt und damit offenbar die meisten erreicht. „Eine sehr schöne Idee“, fand Clivia Köder, in deren Hof nicht nur zwei Sterne zu finden waren, sondern auch eine große Feuerschale brannte. „Das ist super, sonst wären wir nicht draußen“, ergänzte Ludwig Köder. Zwei Häuser weiter beeilten sich Karin und Vitali Gloßner, auch noch schnell einen Stern aufzubauen, den die Jury dann auf dem Rückweg mitzählen konnte.

Viel Lob für ihre „supertolle Aktion“ erhielten die Initiatoren von allen Seiten. „Es haben viele mitgemacht, von denen ich es gar nicht erwartet hätte“, bilanziert Hartmann, „und wenn sie nur eine Kerze angezündet haben“. Die wurden zwar nicht gezählt, zeigten aber, wie groß das Gemeinschaftsgefühl in den Rohrenfelser Ortsteilen ist.

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