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Generalversammlung

18.12.2020

Drei Prozent Dividende für Raiba-Mitglieder

Zum ersten Mal mussten sich die Genossen der Raiffeisenbank Ehekirchen-Oberhausen digital treffen. Welche Zahlen die Vorstände vorlegen konnten

Die Generalversammlung der Raiffeisenbank Ehekirchen-Oberhausen eG fand in diesem Jahr digital statt. So konnten sich die Genossen den Jahresbericht des Geschäftsjahres 2019 zum ersten Mal in der Geschichte der Raiffeisenbank online abrufen.

Nach einem kurzen weltwirtschaftlichen Überblick ging Vorstand Bernd Reißner auf die Entwicklungen der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken ein. Der Raiffeisen-Versicherungsdienst Ober-/Unterhausen-Sinning (RVD GmbH) verzeichnete aufgrund eines neu ausgebildeten und zertifizierten VR-Immobilienberaters ein sehr erfolgreiches Jahr. „19 vermittelte Immobilien bzw. Grundstücke bedeuteten eine Umsatzverdoppelung. Die Planungen für das neue Baugebiet in Schönesberg wurden weiter vorangetrieben. Wir befinden uns, dank vieler und zeitintensiver Optimierungen in der Endphase“, informierte Bernd Reißner.

Das zweite Tochterunternehmen, die Raiffeisen-Warenhandels-GmbH, erwirtschaftete einen leicht erhöhten Umsatz in Höhe von 12,8 Millionen Euro. 2019 standen Umbau- und Renovierungsmaßnahmen der Büroräume sowie Ersatzinvestitionen in den Fuhrpark an.

Bernd Reißner betonte die Kundennähe, die durch das dichte Zweigstellennetz nach wie vor eine Stärke der Raiffeisenbank Ehekirchen-Oberhausen sei. „Unsere bestfrequentierte Geschäftsstelle ist allerdings das Online-Banking über PC, Laptop oder Smartphone mit Banking App.“

Vorstand Sebastian Hagensick legte die genauen Zahlen des Jahresabschlusses 2019 vor. „Die Geschäftsentwicklung verlief 2019 erfolgreich.“ Die Bilanzsumme erhöhte sich um 6,3 Prozent auf 292,2 Millionen Euro. Gründe für das Wachstum lagen größtenteils bei den gestiegenen Kundeneinlagen, die ein Plus von 15,4 Millionen Euro betrugen und 71 Prozent der Bilanzsumme darstellen. Das Kundenkreditgeschäft ging um 5,4 Millionen zurück, was auf höhere Tilgungen im Bauträgerbereich und einer verstärkten Vermittlung an die Verbundpartner zurückzuführen war. Das Kundenkreditvolumen betrug 64 Prozent der Bilanzsumme, der bayerische Verbandsdurchschnitt liegt bei 62 Prozent. Der verbleibende Jahresüberschuss von 314.000 Euro wird nach Abzug der Vorwegzuweisungen in Höhe von 121.000 Euro und Rücklageneinstellung von 122.000 Euro wie folgt verteilt: 70.000 Euro werden als 3- Prozent-Dividende an die Mitglieder ausgeschüttet. Das segneten die teilnehmenden Mitglieder online ab.

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Hans Schmalz stellte in einem Video die Änderungsvorschläge der Satzung vor. Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie und der damit verbundenen gestatteten digitalen Generalversammlung wurde angeregt, die Satzung anzupassen, um eine rechtliche Grundlage zu schaffen, auch in Zukunft die Generalversammlung digital abhalten zu dürfen. Die Mitglieder genehmigten den Jahresabschluss und die Verwendung des Überschusses. Sie entlasteten den Vorstand sowie den Aufsichtsrat und wählten Jakob Ketzler für eine weitere Amtszeit in den Aufsichtsrat.

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