Newsticker
Bald vier Impfstoffe in Europa? Am 11. März wird über Johnson-Impfstoff entschieden
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Durchfahrtsverbot bei Rohrenfeld vorerst aufgehoben

Neuburg/Donau

25.01.2019

Durchfahrtsverbot bei Rohrenfeld vorerst aufgehoben

Abgedeckt wurden die Schilder „Durchfahrtsverbot“ und „Anlieger frei“ beim Audi-Kreisel (hier im Bild) und nach der Brücke bei Gut Rohrenfeld.
Bild: Günter Steinwand

Bis zur Entscheidung im Verkehrsausschuss ist das Allee-Stück zwischen Audi-Kreisel und Gut Rohrenfeld wieder für jedermann befahrbar. Wo das Schild hin soll.

Das Durchfahrtsverbot zwischen Audi-Kreisel und gut Rohrenfeld ist vorerst aufgehoben. Das teilte Oberbürgermeister Bernhard Gmehling am Freitag in einem Pressegespräch mit. Eine endgültige Entscheidung wird dann im nächsten Verkehrsausschuss getroffen. Die Beschilderung an der Brücke bei Gut Rohrenfeld könnte dann vielleicht an einer anderen Stelle ihren Zweck erfüllen.

Nachdem es einige Beschwerden gegeben habe, dass die Allee immer wieder als Abkürzung genutzt und auf der Gemeindeverbindungsstraße oft viel zu schnell gefahren werde, habe sich das Ordnungsamt in Absprache mit der Polizei dazu entschlossen, die rund eineinhalb Kilometer lange Strecke nur noch Anlieger befahren zu lassen und die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu beschränken. Das Durchfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen besteht ja bereits länger. Über die neuen Beschränkungen habe es einen Aktenvermerk gegeben, von dem auch Gmehling wusste. Ihm war allerdings nicht klar, dass die Durchfahrt damit auch für die Maxweiler verboten war, die nicht mehr zu den Anliegern zählen – anders als die Bewohner von Rohrenfeld oder Angestellte, Sportler und Gäste des Wittelsbacher Golfclubs, der direkt an die Allee angrenzt.

Die Entscheidung für das Durchfahrtsverbot bei Rohrenfeld stieß nicht nur in Maxweiler auf Unverständnis

Die Entscheidung war nicht nur in Maxweiler auf Unverständnis gestoßen – zumal im Vorfeld niemand, auch nicht Verkehrsreferent Bernhard Pfahler oder der zuständige Ortssprecher Günter Steinwand, über die Änderung informiert worden war. Die Reaktionen folgten daher prompt, wie in einer Reihe von Leserbriefen zu erkennen war. Kritisiert wurde nicht zuletzt der Standort der Beschilderung. Denn um Autos abzuhalten, eine Abkürzung über die Allee zu nehmen, helfe die Beschilderung hinter der Brücke in Rohrenfeld nichts mehr.

Das wird nun auch bei der Stadt so gesehen. Wie der Oberbürgermeister sagt, soll deshalb im nächsten Verkehrsausschuss auch darüber gesprochen werden, die Schilder bereits nach der Ausfahrt von der B16 und noch vor dem Ortsteil Maxweiler aufzustellen. Dann stünden zum einen die Aussichten besser, Autofahrer abzufangen, die die Allee nur als Abkürzung nutzen wollen. Zum anderen hätte sich damit auch das Thema Anlieger für Maxweiler erledigt.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Manfred Rinke "Mehr Kontrollen zwischen Audi-Kreisel und Maxweiler"

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren