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Polizei

14.08.2020

Eichstätt: Polizisten beim „Fensterln“

Fensterln, dargestellt auf einer Postkarte.
Bild: Symbolbild

Weil eine alte Dame ihren Wohnungsschlüssel verlegt hatte, fanden Polizeibeamte in Eichstätt eine Lösung mit Tradition.

Den Weg gingen und gehen - mittlerweile allerdings viel seltener - Verliebte vor allem in Bayern, um ihrer Angebeteten ihre Aufwartung zu machen: den Weg über eine Leiter ans Fenster vom Schatzerl. Das war zwar nicht die Intention der Polizeibeamten am Donnerstagmittag in Eichstätt. Aber auch sie suchten über eine Leiter Zugang in eine Wohnung.

Aus ihr hatte die Inspektion gegen 13 Uhr ein Anruf ereilt. Eine 84-jährige Frau teilte über Notruf mit, dass sie in ihrer Wohnung eingesperrt und der Schlüssel verschwunden ist. Das war dann auch der Grund fürs „Fensterln“. Mit einer vom Sohn der Frau zur Verfügung gestellten Leiter machten sich die Beamten auf und stiegen durch das Fenster in die Wohnung der 84-Jährigen ein.

Getreu dem Motto „die Polizei, dein Freund und Helfer“ waren die Beamten bei der Suche nach dem Wohnungsschlüssel behilflich und wurden auch fündig. Die Polizisten verabschiedeten sich anschließend mit einigen Tipps zur sicheren Aufbewahrung des Schlüssels wieder - allerdings nicht wie früher beim „Fensterln“ üblich über die Leiter, sondern ordnungsgemäß durch die Tür. (nr)

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