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Kirche

10.12.2018

Ein Eldorado für Lateinlehrer

Strahlende Gesichter gab es am Ende der Visitation in der Pfarreiengemeinschaft Neuburg St. Ulrich von Stadtpfarrer Gerd Zühlke (von rechts), Prälat Bertram Meier, Geistlicher Rat Helmut Bullinger (96 Jahre), Anni Mandlmeier, Norbert Christl und Ralf Edler.
Bild: Roland Habermeier

Prälat Bertram Meier schaut sich in Neuburger Pfarreien um und zeigt sich besonders begeistert von der Pfarrkirche St. Luzia in Zell

„Beeindruckend, eine Kirche mit so vielen lateinischen Inschriften habe ich noch nie gesehen“, schwärmte Prälat Bertram Meier bei der Begehung im Rahmen der Visitation der Pfarreiengemeinschaft St. Ulrich, zu der auch St. Luzia in Zell gehört. Die Kirchen in Neuburg und im Stadtteil waren die vierte Station des Gasts aus der Diözese Augsburg im Dekanat Neuburg-Schrobenhausen.

„Hier sollten Lateinlehrer mit ihren Schülern Halt machen und die lateinischen Inschriften übersetzen“, resümierte der Geistliche aus Augsburg in seiner Abschlusspredigt am Samstag. Insgesamt hatte Prälat Bertram Meier zusammen mit Schwester Theresia Wittemann an zwei Tagen die Pfarreiengemeinschaft Neuburg St. Ulrich besucht. Die Verantwortlichen um Stadtpfarrer Gerd Zühlke präsentierten ein umfangreiches Programm. So standen neben dem Kindergarten St. Ulrich das Bürgerhaus Ostend, die Feuerwehr Neuburg sowie die beiden Gotteshäuser im Ostend und im Stadtteil Zell auf dem Programm. Weiter ging es zur Emmaus-Kapelle nach Gut Rohrenfeld und zur Kapelle in Bruck. Anschließend nutzten die Pfarrgemeinderäte und die Kirchenverwaltungen bei einem Treffen im Pfarrsaal St. Ulrich die Gelegenheit, über die Anliegen der Pfarreiengemeinschaft und über aktuelle Themen der katholischen Kirche zu sprechen. Der Domdekan, welcher vor 27 Jahren als Kaplan in St. Peter in Neuburg tätig war, kennt die besondere Situation im Stadtteil Ostend, der multikulti aufgestellt und von einer großen Anonymität geprägt ist. „Dies macht die Seelsorge nicht immer einfach“, so Stadtpfarrer Gerd Zühlke. Die Priester seien heute mehr und mehr gefordert, Menschen zueinander zu bringen. Hierbei werden auch die Laien weiter in die Verantwortung gezogen werden, damit die Kirche vor Ort ist und auch präsent bleibe. Zum Abschluss der Visitation zelebrierte der Domdekan einen Festgottesdienst. „Danke für den guten Einblick in Ihre lebendige Pfarreiengemeinschaft und für Ihre Tätigkeit als Straßenbauer auf dem Weg zu Gott“, so Meier. (hab)

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