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Fasching

06.02.2015

Ein Festival der guten Laune

Zahlreiche Musiker gestalteten den Musikantenstammtisch im Gasthof Brucklachner in Burgheim mit.
Bild: Höchsmann

Der Musikantenstammtisch Burgheim hat die fünfte Jahreszeit gefeiert. Dabei waren Künstler aller Altersgruppen, die den ganzen Abend für Unterhaltung sorgten

Zahlreiche Musiker im Alter von sieben bis 83 Jahren waren beim Burgheimer Musikantenstammtisch in der Faschingszeit dabei. Mit unterschiedlichen Darbietungen heizten sie den Besuchern im Saal des Gasthofs Brucklachner ein – unter der gekonnten und witzigen Moderation von Max Blei.

Schon beim Intro von Max und Regina Blei mit dem „Festival der guten Laune“ und „Karneval in Rio“ sangen die Besucher kräftig mit. Und die Zahl der Sänger steigerte sich beim Schunkel-Potporri von Theres Schiller noch einmal. Tosenden Applaus bekam der siebenjährige Adrian Böhm für sein humoriges „Feuerwehrlied“. Die Lacher auf seiner Seite hatte auch Otto Meisinger mit seiner italienisch verdeutschten Version „Italia, Apelsina“ und dem „Rauchfangkehrer-Song“. Weniger musikalisch, aber dafür umso pointierter die gereimten Anekdoten von Helga Lallinger zum Thema „Verlorene Frau“ und „Kindererziehung“. Dementsprechend groß war auch der Applaus, der sich bei ihrem zweiten Vortrag mit Moritaten rund um das Thema Polizei noch deutlich steigerte. Spanisch-italienisch ging es weiter mit Schorsch Lallinger, der es verstand, virtuos mit dem kleinsten Musikinstrument des Abends – einer Mundharmonika – umzugehen. In die gleiche Stilrichtung musizierte dann das von Max Blei ironisch angekündigte „Irmi’s Salonorchester“. Und wie exzellent die 83-jährige Irmi Brandl ihr Akkordeon beherrscht, begleitet von Max, Otto und Klaus Schiller, konnte man bei den Titeln „Bona Sera“ und „Jambalaya“ deutlich hören. Sepp Braun forderte dann mit dem Akkordeon die Besucher mit Vorträgen wie den Capri Fischern wieder zum Mitsingen auf, bevor Max und Regina Blei, Marion Böhm, Klaus und Otto Schiller in James-Last-Manier mit „Cimarron“ und „Mexiko“ das Publikum in die Pause spielten.

Auch danach war, wie von Moderator Max Blei angekündigt, Stimmung Trumpf. Er und seine Frau spannten den Liederbogen mit „Am Rosenmontag“ und „Humba“ in Richtung Rheinland. Mit Stimmungs-Liedern im ¾-Takt brachte Theres Schiller die Gäste dann wieder zum Singen und Schunkeln. Herrlich komisch die urbayerische Einlage von Marion Böhm mit dem „Lied vom kranken Mann“, bevor Otto Meisinger einmal ganz anders mit seiner Weltmeister-Quetschn die „Odenwälderin“ in einer afrikanischen Paprika-Version zum Besten gab und mit den Gassenhauern „Schöne Maid“ und dem „Anton aus Tirol“ die gute Laune weiter steigerte. Spätestens beim zweiten Auftritt von „Irmi’s Salonorchester“ waren die Gäste nicht mehr zu bremsen und schwangen zu Melodien wie „Tanze mit mir in den Morgen“ oder „Fliege mit mir in den Himmel“ das Tanzbein.

Mit dem Erfolgsschlager der Mainzer Hofsänger „So ein Tag“ , gespielt von Max und Regina Blei, endete ein rundum gelungener Musikanten-Fasching vor restlos begeistertem Publikum.

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