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Spende

11.04.2015

Ein Herz für Burkina Faso

Josef Loy und seine Ehefrau Gertraud (von links) waren in Berlin bei der Ordensübergabe durch die Botschafterin Marie Odile Bonkoungou-Balima dabei. Die Auszeichnung wurde dem Schwager Josef Keller, auf dem Bild mit seiner Gattin Margit, stellvertretend für die Spendensammler an das Revers geheftet.
Bild: privat

Josef Loy sammelt 3000 Euro für afrikanisches Waisenhaus

Josef Loy aus Neuburgs südlichem Stadtteil Feldkirchen zeigt seit Jahren ein Herz für ein Waisenhaus im afrikanischen Burkina Faso. Inzwischen spendete er 3000 Euro für die humanitäre Hilfe.

Aufmerksam darauf wurde er durch seinen Schwager, den pensionierten Oberstabsfeldwebel Josef Keller aus Genderkingen. Der ehemalige Pionier lernte in seiner Militärzeit während seines Bautechnikerstudiums den Afrikaner Omaru Ouedroeou kennen – und mit ihm die ärmlichen Verhältnisse im Waisenhaus in Burkina Faso. Es entwickelte sich eine Freundschaft. Zusammen mit dem Feldkirchener Josef Loy reiste Keller nach Burkina Faso, das am südlichen Rand der Sahara liegt. „Dort wurden wir mit einer unvorstellbaren Armut konfrontiert“, erinnert sich der Feldkirchener. Neben den schlechten hygienischen Verhältnissen und den vielen Arbeitslosen lernten die Gäste aus Bayern das Waisenhaus, das dem Hilfsprojekt „Burkina Faso“ angeschlossen ist, kennen. „Dort finden von ihren Eltern verstoßene Säuglinge und Kinder sowie ausgestoßene schwangere Mädchen Aufnahme“, berichtet Loy. Mit vielen Eindrücken im Gepäck waren Loy und Keller zurückgereist. Und seitdem sammeln sie Spenden – durch Aufrufe oder Aktionen in Genderkingen und Feldkirchen. Im Frühjahr wurde Josef Keller, stellvertretend für alle Sammler aus Genderkingen und seinen Schwager Josef Loy, während eines Festaktes in Berlin mit einem afrikanischen Orden aus den Händen der Botschafterin Marie Odile Bonkoungou-Balima geehrt. Neben einer Delegation aus Genderkingen war auch der Feldkirchener Josef Loy dabei, schließlich sammelte er 3000 Euro für das afrikanische Waisenhaus.

Und Loy will weiter sammeln. „Die Spenden kommen zu 100 Prozent an und werden vornehmlich für die Beschaffung von Medikamenten, Kleidung und Verpflegung verwendet“, sagt Loy. (xh)

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