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Neubürgerempfang

21.01.2020

„Ein Paradies für Radfahrer“

Sie fühlen sich sehr wohl im Moos: Der Pöttmeser Marco Scharbatke (vorne links) ließ sich mit seiner Frau Greta in Obermaxfeld nieder.
Foto: Doris Bednarz

Die Gemeinde Königsmoos stellte sich und ihre Einrichtungen ihren neuen Mitbürgern vor

Alle zwei Jahre lädt die Gemeinde Königsmoos zum Neubürgerempfang. Rund 70 der 650 neu Zugezogenen waren der Einladung von Bürgermeister Heinrich Seißler in die Aula der Stengelheimer Grundschule gefolgt, um sich über die Gemeinde und ihre pädagogischen Einrichtungen wie Krippe, Kindergarten, Schule sowie Vereine und Organisationen zu informieren.

Im rund einstündigen offiziellen Teil stellte Heinrich Seißler seine Gemeinde vor, um mit den Zugezogenen „ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und sich kennenzulernen. Sie zeigen Interesse, weil sie da sind“, freute sich der Bürgermeister.

Königsmoos sei eine junge Gemeinde, die erst 1975 gegründet wurde, erzählte Seißler. „18 Kilomter lang mit nur 15 Metern Höhenunterschied ist sie ein Paradies für Radfahrer.“ Vier Feuerwehren und 30 Vereine, vom Fußball- bis zum Gartenbauverein, böten zahlreiche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren. Die Power-Point-Präsentation versorgte die Gäste mit zusätzlichen Informationen: In Königsmoos mit den Ortsteilen Klingsmoos, Ludwigsmoos, Ober- und Untermaxfeld, Stengelheim, Obergrasheim, Rosing, Zitzelsheim und Achhäuser leben mittlerweile 4856 Menschen.

Für Landrat Peter von der Grün war der Neubürgerempfang in Königsmoos eine Premiere. Er bestätigte den Neubürgern: „Sie haben eine gute Wahl getroffen.“ Königsmoos sei lebens- und liebenswert mit einem hervorragenden Bürgermeister. „Hier funktioniert die Gemeinde. Heinrich Seißler ist ruhig und sachlich, aber er weiß genau, was er will“, lobte der Landrat. Er wünschte den Neuen schnellen Anschluss und riet: „Gehen Sie in die Vereine“.

Dass die Kinderkrippe in Ludwigsmoos derzeit 60 Kinder in fünf Gruppen im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren beherbergt, darüber informierte Leiterin Carola Hanikel. Den Kindergarten besuchen 145 Drei- bis Sechsjährige. „Geöffnet ist von 7.15 bis 17 Uhr“, ergänzte Angela Dreher, die die Einrichtung leitet. Die Rektorin der Stengelheimer Schule, Sonja Spreng, lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und erinnerte an das Motto ihrer Schule „Lernen mit Freude in Gemeinschaft“ sowie an die vielen Höhepunkte während des vergangenen Schuljahres. 198 Schüler werden von neun Klassenleitern und vielen Fachlehrern unterrichtet. Die evangelische Pfarrerin Cornelia Dölfel betreut die evangelischen Kirchen in Pöttmes und Untermaxfeld und der katholische Pfarrer Thomas Pendanam ist für drei katholische Pfarreien zuständig.

Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen einen Ortswechsel vornehmen. Der aus Pöttmes kommende Neubürger Marco Scharbatke beispielsweise ist im vergangenen Jahr mit seiner Frau Greta, die aus Obermaxfeld stammt, zusammengezogen.

Am Schluss konnten die Neuen bei einem Quiz auch noch was gewinnen. Bürgermeister und Gemeinderäte halfen gerne bei den Fragen. Die Gewinne, drei Einkaufsgutscheine, sicherten sich Sabrina Nagel, Josefine Walz und Daniel Spiller. Der Nachmittag klang in gemütlicher Runde bei Kaffee, Kuchen und Häppchen sowie ersten Kennenlerngesprächen aus.

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