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Erneuerbare Energie

26.05.2011

Ein Solarpark am Ortsrand

Gemeinderat genehmigt sechs Hektar große Fläche im Westen von Burgheim

Burgheim Ein Solarpark in der Größe von knapp sechs Hektar soll am westlichen Ortsrand von Burgheim entstehen. Die Fläche liegt südlich der Bahnlinie und grenzt mit einem Abstand von 350 Metern an die derzeit entstehende Neubausiedlung „Am Rainer Weg“. Um der Firma Volllast aus Schwabsoien dieses Projekt zu ermöglichen, beschloss der Gemeinderat am Dienstagabend, den Flächennutzungsplan zu ändern und einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen.

Vorgesehen war an dieser Stelle bisher reine Wohnbebauung; der Solarpark braucht in der geplanten Größe sieben Bauplätze. Wie Tobias Mader, der Geschäftsführer der Firma Volllast, den Gemeinderaten erklärte, sollen die starren, pultförmigen Tische mit den Photovoltaikmodulen von außen so wenig wie möglich einsehbar sein. Die Module werden maximal 2,5 Meter hoch sein, „das entspricht etwa der Wachstumshöhe von Mais“, gab Mader als Vergleichsgröße an.

Jahresleistung beträgt 2,3 Millionen Kilowattstunden

Ein Solarpark am Ortsrand

375 Modultische sollen es insgesamt werden, von denen man eine Jahresleistung von knapp 2,3 Millionen Kilowattstunden erwartet. Um die gesamte Fläche herum plant die Firma Volllast eine sieben bis neun Meter breite Eingrünung mit dreireihigen Feldgehölzhecken. Ein 2,30 Meter hoher Zaun dahinter „kann zusätzlich durch rankende Pflanzen wie Efeu und Hopfen eine Sichtschutzfunktion übernehmen“.

Gemeinderat Dr. Sebastian Zitzmann wollte abgesichert wissen, dass die von der Unteren Naturschutzbehörde geforderten Ausgleichsflächen sich ebenfalls in der Gemarkung Burgheim befinden müssen. Geschäftsführer Georg Neubauer, erklärte, die Gemeinde werde sich dies vertraglich von der Firma Volllast bestätigen lassen. Darin werden Rückbaubürgschaften und andere Details geregelt. Ebenso interessierte sich Zitzmann für eventuelle Geräuschemissionen durch die beiden geplanten Elektrohäuschen. „Die brummen natürlich“, gab Tobias Mader zu, „werden aber mit Abstand zur Wohnbebauung aufgestellt.“

Gemeinderat Manfred Meier erkundigte sich nach dem zeitlichen Umfang des Pachtvertrags, den die Firma Volllast mit den Grundstückseigentümern abgeschlossen hat. Der sei momentan auf 20 Jahre festgelegt, „danach würden wir natürlich gerne verlängern“. Letztlich genehmigte der Gemeinderat die Änderung des Flächennutzungsplans mit einer Gegenstimme – der von Manfred Meier nämlich, dem es lieber gewesen wäre, man hätte sich diese Grundstücke als Reserve für weitere Wohnbebauung aufgehoben. Ehe der Beschluss rechtskräftig wird, haben die Bürger und die Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit, Stellung zu nehmen.

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