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Bilanz

20.02.2015

Ein Toter und einige Unbelehrbare

Fast 5000 Autofahrer mussten einen Alkoholtest antreten.
Bild: ug

Im Bereich des Präsidiums wurden während des Faschings über 18000 Autofahrer kontrolliert. Wie viele von ihnen zu viel getrunken oder Drogen genommen haben

Es war immer wieder angekündigt, dass die Polizeidienststellen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord auch dieses Jahr wieder in der Faschingszeit verstärkt Verkehrskontrollen durchführen. Aber manche schlugen alle Warnungen in den Wind.

Bei zahlreichen Kontrollen während der vergangenen vier Wochen wurden von der Polizei in den 10 Landkreisen und der Stadt Ingolstadt insgesamt rund 18500 Fahrzeugführer bei Verkehrskontrollen angehalten, bilanziert das Präsidium. Der Fokus hierbei lag auf der Überprüfung des Alkohol- und Drogenkonsums. „Die Mehrzahl der Fahrzeuglenker zeigte sich dabei sehr vernünftig und war absolut nüchtern. Wie immer gab es aber auch einige Unbelehrbare, die sich benebelt hinters Steuer gesetzt hatten“, so die Polizei.

Insgesamt wurden 4963 Personen zum Test mit dem Alkomaten gebeten. Dabei wurden bei 155 Verkehrsteilnehmern Promillewerte über den zulässigen gesetzlichen Grenzwerten festgestellt. Mit Drogen am Steuer erwischte die Polizei 17 Personen.

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Es wurden 125 Blutentnahmen angeordnet und 67 Führerscheine sichergestellt. In 27 Fällen hatten die Betroffenen Glück. Sie wurden noch vor Antritt der Fahrt kontrolliert und mussten lediglich ihren Fahrzeugschlüssel vorsorglich abgeben. Es ereigneten sich 28 Verkehrsunfälle, die auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind, wobei sechs Menschen verletzt wurden und ein junger Mann sein Leben lassen musste. Dieser tödliche Unfall ereignete sich am vergangenen Samstag gegen 6 Uhr morgens, auf der Bundesstraße 13 bei Baar-Ebenhausen. Ein junger Mann, der von einem Faschingsball kam, ging zu Fuß auf der Fahrbahn der Bundesstraße und wurde dabei von einem Personenwagen erfasst (wir berichteten).

Nach wie vor zählen Alkohol- oder Drogeneinfluss zu den Hauptunfallursachen im Straßenverkehr, betont die Polizei. Auch im Hinblick auf die anstehende Starkbierzeit rät das Polizeipräsidium in Ingolstadt deshalb: „Verzichten Sie nach Alkoholgenuss auf die aktive Teilnahme am Straßenverkehr und klären Sie vor dem Feiern ab, wer auf den Genuss von Alkohol verzichtet oder wie Sie anderweitig sicher nach Hause kommen.“ (nr)

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