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Gemeinderat

19.06.2020

Ein „Warmlaufen“ für anstehende Aufgaben

Noch herrscht freie Fahrt auf der Bertoldsheimer Donaubrücke. Der Baubeginn der Ersatzbrücke im nächsten Jahr läutet auch das Ende des Bauwerks aus den 60er Jahren ein.
Bild: Peter Maier.

Erste Sitzung des neuen Burgheimer Rates im Bürgerhaus war kurz und anders

Sie war kurz und anders als die vorangegangenen Gemeinderatssitzungen. Erstmals trafen sich Bürgermeister Michael Böhm und der neue Gemeinderat im Burgheimer Bürgerhaus, nachdem die konstituierende Sitzung in der Turnhalle stattgefunden hatte. So viel Platz bietet der Sitzungssaal des Bürgerhauses zwar nicht, doch eine coronagerechte, auf Abstand bedachte Sitzordnung, machte die Tagung möglich.

Die Tagesordnung im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung war eher ein „Warmlaufen“ für die anstehenden Aufgaben während der folgenden sechs Jahre. „Grünes Licht“ erteilte der Gemeinderat zunächst einem Bauantrag für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage in Biding. Eine Nummer größer war da schon die Erweiterung einer landwirtschaftlichen Bergehalle und Errichtung eines Zwischenbaus auf dem Gelände der traditionsreichen Marktmühle. An- und Abfuhr von Schwerlastverkehr stellen keine Unzulässigkeit dar. Erschließungsmaßnahmen seien nicht nötig, da das Grundstück der Marktmühle erschlossen ist. Es liegt allerdings im Überschwemmungsgebiet, sodass das Landratsamt endgültig zuständig ist. Der Gemeinderat erteilte sein gemeindliches Einvernehmen.

Zur obersten Liga der Bauleitplanung, dem Planfeststellungsverfahren, gehört der Bau der Donaubrücke in Bertoldsheim. Dazu wurden bereits seit 2019 die Träger öffentlicher Belange gehört. Der entsprechende Plan lag im Burgheimer Rathaus zur Einsicht aus. Zu einem kleinen Teil der künftigen Trassenführung der Ersatzbrücke hat auch Burgheim durch einen Grundstückstausch beigetragen. Bürgermeister Michael Böhm erläuterte, dass die neu zu bauende Ersatzbrücke westlich der bestehenden Donauüberfahrt gebaut wird und das nördliche Ufer zwischen Fischtreppe und Kreisstraße erreicht. Die Bauarbeiten mit den Brückenfundamenten sollen 2021 beginnen. Die „alte“ Brücke bleibt zunächst als „Dienstbrücke“ für die Mitarbeiter im Kraftwerk und für Radfahrer bestehen, ehe sie durch einen Neubau ersetzt wird.

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