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01.10.2008

Ein halbes Leben für die vier Ringe

Ingolstadt (nr) - Nach 35 Jahren im Dienste der Audi AG wurde Dr. Andreas Schleef jetzt in den Ruhestand verabschiedet. Am gestrigen Dienstag feiert der gebürtige Ostpreuße seinen 65. Geburtstag. Aufsichtsrat und Vorstand dankten Schleef sowohl für die hervorragende Arbeit als Vorstand für den Geschäftsbereich Personal- und Sozialwesen der Audi AG als auch sein Engagement bei der Stärkung und Neuausrichtung der spanischen Tochtermarke Seat.

Volkswagen-Chef und Audi-Aufsichtsratsvorsitzender Martin Winterkorn dankte dem ehemaligen Vorstand für die gute Zusammenarbeit und hob seine Verdienste um die Marke mit den vier Ringen hervor. "Durch seinen herausragenden Einsatz und seine innovativen Ideen hat Dr. Schleef nicht nur Audi auf den Weg zu einem der effizientesten und mitarbeiterfreundlichsten Unternehmen gebracht, sondern auch Seat nachhaltig gestärkt."

Andreas Schleef habe das Unternehmen in den 35 Jahren seiner Laufbahn entscheidend mitgeprägt, unterstrich Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler. "Er war entscheidend am Aufstieg von Audi zur Premiummarke beteiligt." Auch Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch würdigte die stets konstruktive Zusammenarbeit Schleefs mit dem Betriebsrat.

Schon 1973 kam Schleef als Referent der Personalabteilung zu Audi nach Ingolstadt. Er leitete verschiedene Bereiche des Personalwesens bei Audi und Volkswagen, bevor er 1985 Mitglied des Vorstands wurde. Dort verantwortete er bis 2002 den Geschäftsbereich Personal- und Sozialwesen. Anschließend übernahm er als Vorsitzender der Geschäftsführung die Leitung der spanischen Tochterfirma Seat. Mit Ablauf seines 63. Lebensjahres beendete Schleef seine Tätigkeit bei Seat. Dem Unternehmen Audi blieb er jedoch als Generalbevollmächtigter verbunden und scheidet nun mit Vollendung des 65. Lebensjahres aus. Schleef hat sich auch um die wissenschaftliche Lehre verdient gemacht. So wurde er 1997 von der Technischen Universität in Tschechien zum Doctor Honoris Causa ernannt. 2003 verlieh ihm die rumänische Universität Oradea die Ehrendoktorwürde. Vom Bundespräsidenten erhielt er 1993 das Verdienstkreuz am Bande und 2006 das Verdienstkreuz 1. Klasse.

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