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Karlshuld

18.06.2018

Ein neuer Flitzer für die Pflegekräfte aus Karlshuld

Schlüsselübergabe mit der Geschäftsführerin des Unterstützungsfonds der Audi-Belegschaft, Gertraud Grünwald, Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Peter Mosch (rechts) und Robert Kiefer (Mitte) von der Pflegedienstleitung Sozialstation Donaumooser Land.
Bild: Xaver Habermeier

Audi-Belegschaft finanziert einen A3 für die Diakoniestation Donaumooser Land.

Audi-Mitarbeiter zeigen alljährlich soziales Engagement und spenden hohe Summen für Benachteiligte und für Menschen, die in Not oder krank sind. „Wir legen großen Wert darauf, dass die Belegschaftsspenden bei regionalen Institutionen ankommen, dort, wo Hilfe gebraucht wird“, betonte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Mosch und übergab jetzt einen Audi A3 für die Diakonie-Sozialstation in Karlshuld.

Das Auto im Wert von 21000 Euro kommt laut Robert Kiefer, Leiter der Sozialstation Donaumooser Land, wie gerufen. „Unsere Klienten werden immer mehr“, sagte er und verweist auf jährlich 175000 Kilometer, die von den 30 Mitarbeitern mit bisher neun Autos gefahren werden. Mit den künftig zehn Fahrzeugen werden pflegebedürftige Menschen im Raum Weichering, Karlskron, Karlshuld und Königsmoos angesteuert. Dazu kommt noch das Ausfahren von Essen auf Rädern bis in Ehekirchener Ortsteile. Den neuen A3 finanzierte die Belegschaftsspende mit 21000 Euro, 3500 Euro legt das Diakonische Werk selbst drauf für Sonderausstattungen.

Schon 30 Autos an die Diakonie gespendet

Peter Mosch verwies bei der Autoübergabe auf bisher 30 Fahrzeugspenden für das Diakonische Werk Ingolstadt und die Außenstelle Karlshuld. Dazu kommen noch Barspenden. Insgesamt bezifferte die Geschäftsführerin des Unterstützungsfonds der Audi-Belegschaft, Gertraud Grünwald, den Gesamtbetrag den für das Diakonische Werk auf 636429 Euro. „Fast jeder unserer Mitarbeiter, das sind über 99 Prozent, spendet einen Euro pro Monat“, erklärte sie. Die Spenden gehen an Organisationen, die sich für die Finanzierung von Projekten bewerben können. „Wir wählen die Anfragen gezielt aus“, fügte Peter Mosch an. So kam auch die Diakonie-Sozialstation zum Zug. Die Einrichtung helfe bei der Pflege kranker und älterer Menschen, damit sie möglichst lange zu Hause bleiben könnten, so Robert Kiefer. Er setze drauf, dass die Leistungen mit Hilfe des neuen A3 noch vielfältiger ausfallen können. Das freute nicht nur Peter Mosch und Gertraud Grünwald, sondern auch die Spender aus Reihen der Audi-Mitarbeiter. (xh)

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