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Neuburg

17.04.2015

Ein neues Parkdeck am Hallenbad?

So sieht das Parkdeck zwischen den Kliniken St. Elisabeth und dem Landratsamt aus: eine Stahlkonstruktion mit drei Ebenen und Platz für 186 Fahrzeuge.
Bild: Pfaffel

In Neuburg herrscht Parkplatz-Mangel. Eine neue Baumaßnahme könnte helfen.

Was zwischen Landratsamt und Krankenhaus bereits Realität ist, soll nun auch am Hallenbadparkplatz entstehen: ein Parkdeck. Dieses Parkdeck verfügt über drei Ebenen mit jeweils 62 Stellplätzen. Das würde am Hallenbad, wo es aktuell 87 Parkplätze gibt, einen Gewinn von 99 Plätzen bedeuten. Erste Grundzüge eines Vorentwurfs wurden am Mittwoch in der Sitzung des Bau- Planungs- und Umweltausschusses der Stadt Neuburg vorgestellt.

Als Grundlage für den Entwurf diente das Parkhaus neben der Notaufnahme an den Kliniken St. Elisabeth: eine Stahlkonstruktion, „ein abgetrepptes Gebäude, bei dem die Transparenz beim Durchschauen gegeben ist“. So beschrieb es Rolf Jüngst, Sachgebietsleiter für Tief- und Straßenbau. Er sprach sich dafür aus, nicht unbedingt die billigste Lösung zu wählen, sondern Geld in die Hand zu nehmen.

Stadtrat Michael Kettner ( SPD) meldete sich als erstes zu Wort: „Grundsätzlich bin ich nicht gegen ein Parkdeck dort, aber man sollte es mehr auf die Seite setzen, so fünf oder sechs Meter.“ Es sei zu „blockisch“ und passe in die Gegend nicht rein. Direkt auf dem Platz sei es „so greißlig“. Roland Harsch ( Freie Wähler) meinte hingegen: „Das Parkdeck ist dringendst notwendig für die Badegäste, für die Schule und bei Veranstaltungen in der Parkhalle.“ Er glaube, dass sich das Gebäude gut einfügen würde. Und auch Anita Kerner (ebenfalls Freie Wähler) befand: „ Ich denke, es ist egal, ob es 30 Meter weiter steht. Warum woanders Wald opfern, wenn diese Fläche schon versiegelt ist? Lasst es uns dort hinbauen, das ist die beste Lösung.“ Alfred Hornung ( CSU) war ebenfalls dafür, das Parkdeck auf genau dieser Fläche zu bauen, denn: „Selbst wenn wir noch Wald erwerben können, haben wir noch lange keine Genehmigung für den Bau.“ Auch Ralph Bartoschek (SPD) und Eva Lanig (CSU) befürworteten es, die Planungen weiter zu verfolgen. Oberbürgermeister Bernhard Gmehling (CSU) sagte, das Parkdeck würde exakt auf die Fläche des Platzes passen. Die 186 Stellplätze würden eine Entlastung für die Innenstadt darstellen, da der Weg ins Zentrum schnell zurückzulegen sei.

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OB und mehrere Stadträte waren sich einig, dass man allerdings genau über die Nutzung beziehungsweise die Einteilung dieser neuen Parkplätze nachdenken sollte, das heißt, wie viele Lehrer zum Beispiel dort tatsächlich Parkplätze belegen würden oder wie viele Stellplätze für Kurzzeitparker sinnvoll wären. Gmehling: „Wir müssen ein Gesamtnutzungskonzept abklären.“

Die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses fällten schließlich einen Empfehlungsbeschluss: Die Pläne sollen weiterentwickelt werden. Für eine Bestandsaufnahme, in der vor allem die Tragfähigkeit untersucht werden soll, werden 10000 Euro aus dem Haushalt entnommen. Nach einer Kostenschätzung sollen die Ergebnisse dem Gremium erneut vorgelegt werden. Die Räte stimmten mit nur einer Gegenstimme – von Michael Kettner – für diesen Beschluss.

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