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Neuburg

17.07.2018

Ein schlagkräftiges Programm fürs Neuburger Volksfest

Nach neun Jahren Pause gibt es dieses Jahr auf dem Volksfest wieder Boxkämpfe.
Bild: Xaver Habermeier

Zum 75. Jubiläum haben die Organisatoren der schlechten Stimmung den Kampf angesagt. Neue Angebote sollen dem diesjährigen Fest den ersehnten Aufwind geben.

Als sich das Volksfest im vergangenen Jahr dem Ende zu neigte, war die Stimmung bei den Verantwortlichen so prickelnd wie ein Biernorgerl vom Vorabend. Insbesondere beim Festwirt, aber auch bei einigen Schaustellern herrschte Katerstimmung, weil sich alle mehr Zuspruch zu dem Fest erhofft hatten. Die Volksfest-Verantwortlichen waren ratlos: Wenn sich nichts ändert, werde das Fest über kurz oder lang in die völlige Bedeutungslosigkeit versinken, unkte vergangenes Jahr etwa Marktreferent Manfred Enzersberger.

Die Hausaufgaben, die sich das Organisationsteam deshalb für dieses Jahr stellte, waren klar: Es muss ein frischer Wind über den Volksfestplatz wehen – um erstens aus der Flaute herauszukommen und um zweitens einem Jubiläumsfest gerecht zu werden. Denn das Neuburger Volksfest findet seit seiner Erstauflage im Jahr 1934 heuer zum 75. Mal statt. Insgesamt neun neue Programmpunkte haben sich die Veranstalter einfallen lassen, die am Montag bei der traditionellen Bierprobe des Festbieres erstmals im Hof der Julius-Brauerei – auch das ist ein Novum – vorstellt wurden.

Mit dem Bus zum Volksfest: Erstmals werden Busse eingesetzt, um Volksfestbesucher an den beiden Wochenenden aus dem Umland nach Neuburg zu bringen. Sieben Sonderlinien fahren vom 27. bis 29. Juli sowie vom 3. bis 5. August auf folgenden Strecken: Bruck – Heinrichsheim – Herrenwörth; Neuburg-Nord – Bergen; Eichstätt – Neuburg; Bertoldsheim – Rennertshofen – Neuburg; Pöttmes – Ehekirchen – Neuburg; Weichering – Karlshuld – Neuburg; Burgheim – Oberhausen – Neuburg. Die Busse fahren im Wesentlichen zwischen 18 Uhr und Mitternacht (die genauen Fahrpläne sind in den Programmflyern abgedruckt), ein einfaches Ticket kostet je nach Entfernung zwischen 1,50 und 2,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre zahlen die Hälfte, Kinder unter sechs Jahren sind frei.

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Neue Schausteller: Insgesamt bietet das Volksfest dieses Jahr sieben neue Fahrgeschäfte, zwei neue Buden und zwei neue Gastroangebote.

Gewinnspiel: Noch bis 23. Juli läuft das Volksfest-Suchspiel, bei dem jede Menge Gutscheine und Fahrchips für das Volksfest abgestaubt werden können. Dazu müssen in diversen Schaufenstern in der Innenstadt die Fahrchips gezählt und auf einer Teilnahmekarte eingetragen werden. Wer die Karte ausgefüllt hat, bringt sie zum Stadtmarketing im Fürstgartencenter, wo am 24. Juli die Gewinner gezogen werden.

Wiesnparty: Am Samstag, 28. Juli, gehört die Bühne, auf der sonst Blaskapellen und Stimmungsbands spielen, DJ Helmut Kleinert. Nach dem Motto „Lederhose trifft Dirndl“ ist ab 19 Uhr Party im Zelt angesagt. Mit der Wiesnparty-Premiere soll insbesondere junges Publikum angesprochen werden.

Aus dem Kindertag wird ein Familientag: 19 Jahre lang hat Pressesprecher Bernhard Mahler am Volksfestdienstag jeweils Hunderte von Kinder bespaßt. Den Spielnachmittag im Festzelt gibt es dieses Jahr nicht. Stattdessen weitet sich am Dienstag, 31. Juli, der Kindertag zu einem Familientag aus, bei dem auf dem gesamten Volksfestgelände Aktionen für kleine Besucher angeboten werden. Darüber hinaus gibt es ermäßigte Preise bis 20 Uhr.

Ehrenamtsabend im Festzelt: Alle zwei Jahre lädt die Stadt Neuburg ihre Ehrenamtler zu einem geselligen Abend ein. Dieses Jahr wird er am Dienstag, 31. Juli, auf dem Jubiläumsvolksfest stattfinden, zu dem auch Staatsminister Marcel Huber sein Kommen zugesichert hat. Später am Abend werden die Showband Cagey Strings und die Plattler-Bixn, eine Schuhplattler-Damentruppe, für Unterhaltung sorgen.

Neuburger Stadtlauf am Volksfestplatz: Stadtlauf oder Volksfest? Diese Frage stellt sich am Samstag, 4. August, nicht. Denn die Laufveranstaltung des TSV Neuburg startet und endet auf dem Volksfestplatz.

Wein auf Bier – das rat’ ich dir: Eine Quiche Lorraine oder doch lieber ein Brathendl? Dazu ein Rotwein oder ein Julius-Export? Diese Wahl werden am Samstag, 4. August, die Gäste des Volksfestes haben, denn das Sèter Weinfest wird heuer nicht wie gewohnt am Schrannenplatz, sondern im Festzelt stattfinden. Auch musikalisch wird es eine Liaison zwischen Deutschen und Franzosen geben.

Der Boxkampf ist zurück: Die Idee ist nicht neu, darf dieses Jahr nach neunjähriger Pause aber eine Renaissance erleben. Am Sonntagvormittag, 5. August, wird im Festzelt ein Boxring aufgebaut, in dem Sportler der Boxclubs Neuburg und Weißenburg um den Sieg kämpfen werden.

Lesen Sie dazu den Kommentar „Schluss mit dem Gejammer!“

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