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Neuburg

12.09.2017

Ein vertrautes Gesicht wird Rektorin

Die Schüler kennen ihre neue Rektorin seit Jahren: Anne Graf folgt an der Mittelschule Neuburg auf Theodor Porada.
Bild: Silke Federsel

Anne Graf wird zum Schuljahresbeginn von der Konrektorin auf den Chefsessel befördert. Die Neuburgerin auf Lebenszeit will vor allem die guten Entwicklungen beibehalten

Obwohl sie die Neuburger Mittelschule so gut und lange kennt wie nur wenige Kollegen, war der erste Schultag nach den großen Ferien für Anne Graf doch ein ganz besonderer und spannender Tag. Denn die 46-Jährige, die viele bisher als Konrektorin kannten, hat mit Beginn dieses Schuljahres die Schulleitung übernommen. Für sie ein Schritt, der sie freut: „Es ist wirklich schön, denn ich kenne schon die Strukturen und die Kollegen“, sagt sie.

Anne Graf ist eine echte Neuburgerin und ist der Region und vor allem ihrer Heimatstadt immer „treu“ geblieben. Nach der Gymnasialzeit in Neuburg und ihrem Studium in Eichstätt, das sie 1996 abschloss, war sie während ihrer Lehramtsanwärterzeit in Aresing beschäftigt. 1998 kehrte sie zurück an die jetzige Neuburger Mittelschule, die damals noch Hauptschule hieß. In die Ferne ziehen, das kam für sie nie infrage und so lebt sie auch heute noch mit ihrem Mann in der Ottheinrichstadt. „Ich mag unsere Stadt und mag die Region, mir gefällt die Umgebung hier“, sagte sie. Zwei Rektoren hat sie schon zum Chef gehabt: Hermann Nieswohl und Theodor Porada, der im Juli in den Ruhestand verabschiedet wurde und unter dem sie Konrektorin war. Viele Dinge anders machen als ihr Vorgänger möchte Graf gar nicht. „Ich möchte das Gute beibehalten, weil ich finde, dass die Schule gut läuft“, sagt sie. „Trotzdem möchte ich natürlich offen für Neues bleiben, denn es gibt immer wieder neue Herausforderungen.“

Da die Mittelschule mit ihren rund 620 Schülern relativ groß ist, ist Graf froh, dass ihr noch zwei Kolleginnen als Konrektorinnen zur Seite stehen: Gabriele Sörgel und Dagmar Waltenberger, beide ebenfalls seit Jahren an der Schule tätig: „Wir arbeiten eng zusammen, denn ohne Teamarbeit würde es gar nicht gehen“, sagt sie.

Was ihr für die Zukunft wichtig ist? „Ich möchte, dass sich an der Schule sowohl meine Kollegen als auch die Schüler wohlfühlen. Mir ist es wichtig, dass ein Klima herrscht, das man gerne beim Arbeiten hat und dabei auch lernt.“ Das sei ihrem Vorgänger gut gelungen und das möchte sie so fortführen, sagt die neue Rektorin.

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