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Kartei der Not

04.03.2009

Eine große Hilfe in vielen Bereichen

Die Zeiten sind vorbei, dass der Bürgerverein im Ostend die Essen für die Schul- und Kindergartenkinder im Fahrradanhänger ausliefern musste. Seit Montag können die Mitarbeiter im Bürgerhaus mit einem eigenen Transporter die Haupt- und Grundschule im Englischen Garten sowie den Apostelkindergarten anfahren. Möglich gemacht wurde der Kauf des Fahrzeugs durch großzügige Unterstützung der Kartei der Not und der Stadt Neuburg.

Bürgervereinsvorsitzender Jörg Sachse und Stadteilmanager Jürgen Stickel sind "ungemein dankbar für die schnelle und unbürokratische Hilfe". Denn es sei immer schwieriger geworden, die steigende Nachfrage nach Essen (mittlerweile täglich zwischen 90 und 120 Portionen) entweder per Rad, oder in einem privaten Auto auszuliefern oder den anfallenden Abfall in den Wertstoffhof zu transportieren.

Nachdem über den Verfügungsfonds "Soziale Stadt" 5500 Euro für den Kauf eines eigenen Fahrzeuges bereitgestellt wurden und die Kartei der Not weitere 5000 Euro beisteuerte, war der Grundstock für den Kauf eines passenden Wagens gelegt. Den fanden Jörg Sachse und Jürgen Stickel schließlich in Schrobenhausen. 12 300 Euro kostete der fünf Jahre alte Transporter, der über neun Sitze verfügt. Das fehlende Geld legte der Bürgerverein selbst drauf. "Es war das mit Abstand beste Angebot", erzählt der Bürgervereinsvorsitzende von der Suche nach dem idealen Fahrzeug.

Dieses soll künftig aber nicht nur dafür dienen, Essen und Müll zu transportieren. Zum Beispiel sollen den Kinder der Hausaufgabenbetreuung, die normalerweise kaum aus ihrem Stadtteil herauskommen, Stadt und Umland gezeigt werden - wie das Schloss oder das Haus im Moos. Wo Not am Mann ist im Ostend, soll mit dem Wagen auch Nachbarschaftshilfe geleistet werden. Und natürlich dient er dem Bürgerverein auch beim Transport bei eigenen Veranstaltungen.

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