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Neuburg an der Donau

01.12.2018

Eine großzügige, vorweihnachtliche Bescherung

Spendenübergabe bei der Unternehmensgruppe Hoffmann (von links): Firmenchef Manfred Hoffmann, Kristin von Philipp (Unicef), NR-Redaktionsleiter Manfred Rinke für die Kartei der Not, Erna Frankenberger (Unicef) und der Sportreferent im Stadtrat, Christian Eschner.
Bild: kx

Seit über einem Vierteljahrhundert spendet die Unternehmensgruppe Hoffmann in Neuburg vor Weihnachten an gemeinnützige Organisationen

Es gab durchaus schon wirtschaftlich schwierige Zeiten für die Unternehmensgruppe Hoffmann, die heuer ihr 115-jähriges Bestehen feiert. Die internationale Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009 hinterließ auch im Neuburger Familienunternehmen ihre Spuren.

Doch selbst in Zeiten wie jenen hatte eines Bestand: die große Spendenbereitsschaft der Unternehmerfamilie. Was vor über 25 Jahren von Vater Manfred Hoffmann ins Leben gerufen wurde, setzt seit dessen Tod sein gleichnamiger Sohn fort – und zwar konsequent in guten wie schlechteren Zeiten.

Mittlerweile sind die Treffen, zu denen Manfred Hoffmann einmal am Jahresende empfängt, schon ein lieb gewonnenes Ritual. Natürlich steht der Dank für die großzügigen Zuwendungen im Mittelpunkt. Mit 11200 Euro wird heuer zum Beispiel der Jugendsport gefördert. Das Geld ist für Vereine an Standorten von Fertigungsstätten und Erkundigungen der Unternehmensgruppe. Sportreferent Christian Eschner bewertet diese Unterstützung überaus positiv, weil Sport nicht nur körperlich fit halte. Er trage auch zur Persönlichkeitsbildung bei und stärke das Selbstbewusstsein. „Es ist enorm, was der Sport leisten kann.“ Dass es Menschen gebe, die sich in Vereinen um diese Jugendarbeit kümmern, sei der Unternehmensgruppe im Wissen um die Bedeutung des Sports wichtig, so Manfred Hoffmann.

Seit über 25 Jahren spendet die Unternehmensgruppe Hoffmann an gemeinnützige Organisationen

Gleichzeitig möchte der Vorsitzende der Geschäftsführung die jährlichen Erwartungen der anderen gemeinnützigen Organisationen nicht enttäuschen. Aus diesem Grund bedenkt die Unternehmensgruppe seit vielen Jahren nahezu die gleichen Empfänger, an die auch heuer wieder insgesamt 50000 Euro gespendet werden.

„Irgendwann haben wir bei uns das Motto Spenden statt Geschenke eingeführt. Seither lehnen wir auch während des Jahres mit dieser Begründung Einzelspenden ab“, erklärt der Firmenchef. Bedient würden in der Region immer nur Organisationen, die so aufgestellt seien, dass sie die Bedürftigkeit in ihrem Bereich feststellen und auch abwägen können.

Zu den drei Organisationen, die auch in diesem Jahr wieder mit 10000 Euro bedacht wurden, zählen einmal mehr die Deutsche Welthungerhilfe, Unicef und die Stiftung Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung.

Kristin von Philipp und Erna Frankenberger sowie NR-Redaktionsleiter Manfred Rinke bedankten sich für die großzügige, vorweihnachtliche Bescherung im Namen all derer, denen damit Hilfe geleistet werden kann. Für alle Beteiligten stelle das immer kurzweilige, weil themenreiche Treffen bei Manfred Hoffmann einen Höhepunkt des Jahres dar.

Vorfreude haben die Unicef-Damen schon auf den Christkindlmarkt auf dem Karlsplatz, wofür sie heuer auch Unterstützung von den Lehrlingen des Hauswirtschaftszweiges an der Berufsschule Neuburg unter Lehrerin Gabriele Wasem bekommen haben. Die jungen Damen backten nämlich für die Benefizaktion viele viele Plätzchen.

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