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Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland

17.07.2010

Eine letzte Chance

Die Stadt gibt nicht auf, auch weil man es irgendwie gar nicht wahrhaben will, dass sich die Bürger diese Chance entgehen lassen wollen. Es geht um das schnelle Internet für die nördlichen Stadtteile. Während Ortssprecher Otto Egen das Feld in Bergen für die Glasfaserleitungen bereitet hat, ziehen die Bürger in Gietlhausen, Laisacker und vor allem Bittenbrunn nicht so recht mit. Dabei ist das Angebot tatsächlich einmalig günstig: Der Hausanschluss wäre jetzt kostenlos, die Monatsgebühr für die 50-Megabyte-Leitung beträgt dann ab 40 Euro, je nachdem ob nur das schnelle Internet, oder auch Fernsehen und Telefonieren gewünscht wird. Ob die Chance auch später ergriffen werden kann ist zweifelhaft. Wenn ja, dann müsste für den Hausanschluss kräftig in die Tasche gegriffen werden. Der kostet über 1000 Euro.

Der Anbieter Sacoin verlangt jetzt statt der ursprünglich geforderten 633 nur 503 Verträge. Dann wäre der Deal für die Stadt kostenlos. 403 liegen derzeit vor. Am finanziellen Zuschuss der Stadt bei weniger Abschlüssen ist Sacoin nicht interessiert. Die Firma will dauerhafte Kundschaft. Jetzt werden noch einmal Werber für die Sache losziehen.

In einer Welt, in der das Internet - ob man es will, oder nicht - immer mehr an Bedeutung gewinnt, würde manch einer in einem leitungstechnisch unterentwickelten Stadtteil sicherlich liebend gerne mit den Nordlern tauschen. Doch allein die haben es in der Hand.

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