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Nährstoffmanagement

14.02.2018

Einfach zu bedienen

Über 3000 Landwirte informierten sich auf der Regio Agrar 2018 vergangene Woche in Augsburg am Stand der Maschinenringe.
Bild: Isabell Spindler

Maschinenringe kamen mit neuer Plattform auf der Regio Agrar an

Die neue Düngeverordnung war auch für die Mitglieder des Maschinenrings das Thema auf der Regio Agrar 2018 in Augsburg, die vergangenen Donnerstag zu Ende ging. Dialog und Infos über die Leistungen im Bereich Nährstoffmanagement waren die Hauptthemen auf dem Stand des Maschinenrings.

Der Maschinenring war schon zum siebten Mal mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Die Messe hat sich in den letzten Jahren mit ihrem Mix aus einer Ausstellung der wichtigsten Dienstleister für die Landwirte in der Region einerseits und interessanten Fachforen zu aktuellen Problemen der Agrarwirtschaft und -politik andererseits als anerkannte Fachmesse etabliert. Die Maschinenringe Augsburg, Aichach, Dachau, Donauwörth, Friedberg, Fürstenfeldbruck, Landsberg, Memmingen, Mindelheim, Neuburg-Schrobenhausen und Ries konnten über 3000 Landwirte auf dem Gemeinschaftsstand empfangen.

Auf großes Interesse stieß vor allem die Präsentation der neuen Nährstoffmanagement-Plattform des Maschinenrings. Damit können die lokalen Maschinenringe künftig ihre Mitglieder zum Thema Düngebedarfsermittlung beraten. Die integrierte Nährstoffbörse kann dazu genutzt werden, Betriebe bei der Vermittlung von Lagermöglichkeiten und Wirtschaftsdünger effizient zu unterstützen.

In der Nährstoffmanagement-Plattform ist neben der Nährstoffbörse auch die Berechnung des Düngebedarfs möglich. Die novellierte Düngeverordnung aus dem Jahr 2017 verlangt, dass vor dem Ausbringen von wesentlichen Nährstoffmengen zuerst der Düngebedarf ermittelt wird, diese Ermittlung ist im Anschluss zu dokumentieren. In der neuen Plattform sind die Berechnung des Düngebedarfs für Ackerland und Grünland sowie die Dokumentation möglich. Die Landwirte können von Anfang an einen großen Teil der relevanten Daten selbst erfassen und verwalten, immer mit Unterstützung des lokalen Maschinenrings. Der Landwirt wird in Zukunft immer wieder selbst entscheiden können, ob er selbst relevante Daten erfassen möchte, oder die entsprechende Dienstleistung in Anspruch nimmt. Deshalb stand die Bedienerfreundlichkeit bei der Entwicklung der Plattform im Vordergrund. „Sie ist einfach und intuitiv“, sagt Produktmanagerin Charlotte Stricker. (nr)

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