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01.07.2008

Einhelliges "Ja" zu energiesparendem Lichterglanz

Die "Neuburger Weihnacht" ist noch weit. Doch schon jetzt sorgen die neuen Pläne der Stadt und des Stadtmarketings unter den Stadträten für einhellige Harmonie. Nahezu begeistert zeigten sich Vertreter aller Parteien von der Idee eine neue, energiesparende und langlebige Beleuchtung anzuschaffen, die schon in diesem Dezember die Neuburger Innenstadt erleuchten soll.

Die bisherigen 7000 herkömmlichen Lampen der Weihnachtsbeleuchtung sollen durch moderne LED-Leuchten ersetzt werden. Gut 30 000 Euro investiert die Stadt in die neue Technik, doch die Lampen werden sich laut Pressesprecher und Koordinator Bernhard Mahler innerhalb von zehn Jahre rentiert haben. Mit den neuen Lichtern soll 90 Prozent Strom und 90 Prozent CO2 gespart werden. Zudem haben die kleinen Birnen laut Hersteller eine sechsfach längere Lebensdauer und halten so an die zwölf Jahre. So würde der Austausch von erfahrungsgemäß etwa 2500 Birnen pro Jahr wegfallen.

Insgesamt steckt in dem Konzept ein Sparvolumen von 55 000 Euro. Hinzu kommen die jährlichen Zahlungen der Geschäftsleute in der Innenstadt. Im Juni hatten 100 Unternehmer nach einem Brief von Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling zugesagt, eine Pauschale von 125 Euro pro Jahr zu zahlen (wir berichteten).

Nach der einstimmigen Entscheidung für die modernen LED-Leuchten gaben die Räte auch für weitere Vorschläge, den Weihnachtsmarkt attraktiver zu gestalten grünes Licht. Am Schrannenplatz sollen 21 Bäume mit einer mitwachsenden Lichterkette ausgestattet werden. Die werden lose um die Zweige gewickelt und würden so die Struktur der Baumkronen nachzeichnen. 20 000 Euro sollen die Ketten kosten, die ebenfalls energiesparende und warmweiß leuchten. Sie verbleiben das ganze Jahr über in den Bäumen. Ziel ist es den Platz, an dem sich die Fieranten sammeln, optisch einzurahmen und vor allem von außen die Menschen einzuladen.

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Für Diskussion hingegen sorgte der Vorschlag auch die Markthalle mit den LED-Lichtern auszustatten. Ein "Weihnachts-Haus-Effekt" soll entstehen, wenn die drei Dachflächen und die Glaskuppel im feinpunktigem Licht strahlen. Kostenpunkt: 12 000 Euro.

Stadträtin Uschi Schmidt (CSU) hatte Bedenken, die Beleuchtung könnte zu massiv wirken und fragte, ob nicht nur die Kanten des Daches und die Glaskuppel beleuchtet werden könne. Roland Harsch sprach sich klar für alle drei Elemente der neuen Beleuchtung aus: "Fassen wir uns ein Herz und machen lieber ein großes Ding, als nach und nach drei kleine."

Die energiesparende LED-Lichterkette und die Baumbeleuchtung wurden einstimmig beschlossen. Die Illumination der Markthalle ebenfalls - allerdings mit elf Gegenstimmen - genehmigt.

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