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Enge Schulbusse: Mama-Taxis werden mehr

Enge Schulbusse: Mama-Taxis werden mehr
Kommentar Von Gloria Geissler
02.09.2020

Plus Infektionsschutz beginnt nicht erst im Klassenzimmer, aber über die Situation in den Schulbussen wurde bisher kaum gesprochen. Bis jetzt. Doch mit den angekündigten Verstärkerbussen könnte es Probleme geben. Das hat Konsequenzen.

Es musste so kommen. Schüler, die mit Maske im Unterricht sitzen und zwei Meter Abstand zueinanderhalten, dann aber wie in Vor-Corona-Zeiten dicht an dicht in den Schulbussen mitfahren. Die Regierung hat es zwar gut gemeint und Verstärkerbusse angekündigt. Doch Wunsch und Wirklichkeit klaffen zumindest bei uns im Landkreis weit auseinander. Bis zum Schulstart am Dienstag wird sich an der bestehenden Situation nichts ändern. Und auch eine Obergrenze für Mitfahrer in Bussen fehlt. Verständlich, dass Eltern beunruhigt sind.

Das Robert-Koch-Institut hat zwar in einer Studie ermittelt, dass in Bussen die Corona-Übertragung tendenziell gering sei, was aber vielleicht auch daran liegt, dass sich dort Ausbrüche nur schwer ermitteln lassen, da die Identität eines Kontaktes kaum nachvollziehbar sei. Die Konsequenz wird sein, dass Eltern in den kommenden Wochen und Monaten vorsichtshalber vermehrt auf das Mama-Taxi setzen werden und ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Schon ohne Corona verstopften zu den Stoßzeiten die Mama-Taxis die Straßen vor den Schulen. Arbeitsgruppen wurden gegründet, um eine Lösung für das Problem zu finden. Bisher ohne Erfolg. Und das wird wohl gerade im kommenden Schuljahr so bleiben.

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Wie eng wird es in den Schulbussen?"

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