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"Bachelor in Paradise"

18.10.2019

Ernestine Palmert: "Ich suche mein Gegenstück"

Diesmal sucht die 27-jährige Ernestine Palmert in Thailand nach einem Mann. 
Bild: TVNOW

Ernestine Palmert aus Neuburg nimmt an der RTL-Show "Bachelor in Paradise" teil. Im Gespräch mit der Redaktion erzählt sie, was sie an diesem Format besonders reizt.

Frau Palmert, viele kennen Sie noch aus dem RTL-Format „Der Bachelor“, in dem Sie Anfang des Jahres um das Herz von Andrej Mangold gekämpft haben. Mit der Liebe hat es dort nicht geklappt. Was hat sich seit der Teilnahme bei Ihnen verändert?

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Ernestine Palmert: Ich reise seitdem sehr oft rum, bin rund drei bis vier Mal pro Monat auf Events. Mittlerweile habe ich sehr viele Leute kennengelernt, die auf der ganzen Welt verstreut sind.

Wie waren die Reaktionen nach Ihren Auftritten?

Ernestine Palmert: "Ich suche mein Gegenstück"

Palmert: Gehört hab ich eigentlich nur Positives. Das liegt aber vor allem daran, dass Bekannte gemerkt haben, dass ich in der Sendung wirklich ich war. Und wenn doch einmal etwas Negatives kommt, sag ich mir: „Solange ich mich jeden Tag im Spiegel anschauen kann, prallt das alles ab.“

Auf Instagram haben Sie rund 33.000 Abonnenten. Würden Sie sich schon als Influencerin bezeichnen?

Palmert: Ich will mich nicht als Influencerin sehen. Tatsächlich nutze ich Instagram vor allem als Kommunikationskanal. Der typische Influencer bloggt täglich und stellt Produkte vor. Das mache ich zwar auch hin und wieder, aber da liegt nicht der Fokus drauf. Außerdem stelle ich nur Produkte vor, die ich auch wirklich gut finde.

Nun versuchen Sie es in dem TV-Format „Bachelor in Paradise“ in Thailand. Warum?

Palmert: Beim Bachelor habe ich durchweg positive Erfahrungen gesammelt. Zwar habe ich dort keinen Mann gefunden, jedoch eine Freundin fürs Leben. Mit ihr war das freundschaftliche Liebe auf den ersten Blick. Am Ende ist das vielleicht auch wertvoller. Dass eine Freundschaft ewig hält, ist wahrscheinlicher als eine Beziehung. Als die Anfrage für „Bachelor in Paradise“ kam, war klar, dass ich es mache. Das ist ein Abenteuer, das einem keiner mehr nehmen kann. Und ich kann dabei nur gewinnen: Entweder finde ich einen Mann oder lerne tolle Leute kennen. Ich lebe nur einmal und was passiert, das passiert.

Obwohl die Sendung schon gestartet ist, waren Sie dort noch nicht zu sehen. Gibt es schon jemanden, auf den Sie sich besonders freuen?

"Bachelor in Paradise"-Kandidatin Ernestine Palmert aus Neuburg spricht im Interview mit der Neuburger Rundschau über die Liebe und ihre Ziele.

Gepostet von Neuburger Rundschau am  Freitag, 18. Oktober 2019

Palmert: Neugierig bin ich zum Beispiel auf Alexander Hindersmann, der schon zweimal Kandidat bei der Bachelorette war. Ansonsten freue ich mich auf Mädels, die ich noch aus meiner Bachelor-Staffel kenne.

Was reizt Sie besonders an dem Format „Bachelor in Paradise“?

Palmert: Während beim Bachelor nur eine Person die Entscheidungskraft hat und man sich ansonsten überlegt, wo man sich als Nächstes sonnt und was man als Nächstes isst, ist das bei der neuen Sendung anders. Dort lebt man ja mit den Leuten. Wenn ich Lust habe, mit jemandem zu reden, dann kann ich das einfach machen. Die Chance, dort jemanden kennenzulernen, ist viel höher.

Was ist Ihnen bei einem Mann besonders wichtig?

Palmert: Das Gesamtbild muss stimmen. Ein Mann bleibt für mich interessant, wenn er intelligent, humorvoll, vielseitig und romantisch ist. Ich muss mich bei ihm wohlfühlen. Wenn die Chemie passt, sind äußerliche Faktoren im Grunde egal. Ich suche mein Gegenstück.

Was viele nicht wissen: Sie haben ein abgeschlossenes Studium. Wie sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Palmert: Ich habe in München International Management studiert und mit dem Bachelor abgeschlossen. Bis vor Kurzem war ich am Tegernsee im Marketing-Bereich eines Hotels tätig. Im März habe ich mich zudem selbstständig gemacht – ebenfalls im Marketing-Bereich, schließlich habe ich nicht umsonst studiert. Allgemein ist mir ein Job wichtig, der mit meinem Leben und mit Reisen vereinbar ist.

Werden Sie noch öfter im Fernsehen auftreten? Es gäbe ja noch zahlreiche Shows...

Palmert: Man weiß nie, worauf man trifft und was sich vielleicht auch bei „Bachelor in Paradise“ ergibt. Was Fernseh-Formate generell betrifft, bin ich ziemlich offen. Die jeweilige Sendung muss dann allerdings zu mir und meiner aktuellen Lebenssituation passen.

Sind Sie noch oft in Ihrer Heimatstadt Neuburg zu Besuch?

Palmert: Ganz oft. Derzeit bin ich sogar fast ausschließlich in Neuburg. Ich habe zwar noch eine Wohnung in München, aber da ich nicht mehr am Tegernsee arbeite, bin ich ganz oft zu Hause bei meiner Mama, der Familie und den Freunden. Die vergangenen Wochen waren so intensiv, ich war auf zahlreichen Veranstaltungen. Da freue ich mich immer, wenn ich nach Neuburg komme. Ich sehe die Stadt als Ruhepol.

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