Newsticker

Zahl der Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden fast auf Rekordhoch
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Es darf gespielt werden

Neuburg

10.11.2017

Es darf gespielt werden

Kinder haben den „Sonnenhügel“ bereits in Beschlag genommen. Zur Freude von Leiterin Cosima Wagner und Oberbürgermeister Bernhard Gmehling.
Bild: Marcel Rother

Der Kindergarten auf dem Sonnenhügel ist offiziell eingeweiht. Wegen der Parkplatzsituation gibt es zwar noch Kritik, aber die Stadt hat bereits einen Plan.

Hell, bunt und freundlich präsentiert sich der neue Kindergarten „Sonnenhügel“ im Neubaugebiet Neuburg-West. Nach einer Bauzeit von rund einem Jahr und Kosten von rund drei Millionen Euro haben dort 125 Kinder in fünf offenen Gruppen ein neues Zuhause gefunden. Damit reagiert die Stadt auf den Bedarf an Kindergartenplätzen und setzt sich in Sachen Kinderbetreuung auch weiterhin ehrgeizige Ziele.

„Kinder sind unsere Zukunft, für sie wollen wir beste Voraussetzungen schaffen“, sagte Oberbürgermeister Bernhard Gmehling anlässlich der offiziellen Einweihungsfeier. Zum Hintergrund: Lange lag die Versorgung mit Kindergartenplätzen in Neuburg bei 100 Prozent. Im Jahr 2015 allerdings wendete sich das Blatt, das Bevölkerungswachstum machte sich bemerkbar und die Stadt sah sich vor die Herausforderung gestellt, möglichst schnell möglichst viele Kindergartenplätze zu schaffen. Mit Erfolg: Die Zahl stieg von 760 im Jahr 2014 auf derzeit 965, ein Plus von 28 Prozent.

Weitere Kindergärten geplant

Um am Ball zu bleiben, ist im kommenden Jahr die Eröffnung eines weiteren Kindergartens in Kooperation mit der Pfarrkirchenstiftung St. Peter am Schwalbanger geplant. Auf dem Gelände hinter dem bestehenden Kindergarten soll ein fünfgruppiger Kindergarten für insgesamt 125 Kinder entstehen. Außerdem laufen Vorplanungen für ein sogenanntes Kinderhaus – eine Kombination aus Kindergarten und Kinderkrippe – auf dem Gelände der Stadtwerke.

Kindergartenleiterin Cosima Wagner ist mit ihrem neuen „Sonnenhügel“ derweil zufrieden. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, insbesondere der städtischen Baubehörde und den ausführenden Architekten sei erfreulich verlaufen: „Es steckt so viel Liebe und Detail in dem Projekt, vor allem aber ist unser offenes pädagogisches Konzept in den Bau eingeflossen“, betont sie. Der Kindergarten sei das erste größere Bauprojekt, das im Alleingang vom Bauamt der Stadt ge-stemmt wurde, betonte Gmehling. Neben der hauseigenen Architektin Lorena Acosta Cuesta und Bernhard Stöckl, der das Objekt überwachte, sprachen der Kindergartenreferent Matthias Enghuber sowie die Pfarrer Herbert Kohler und Steffen Schiller, die die Einrichtung segneten, zu den Gästen.

Kritik an Parkplatzsituation

Ein Kritikpunkt allerdings, der auch bei der Bürgerversammlung am vergangenen Montag angesprochen wurde, ist die Parkplatzsituation. Eine Besucherin hatte heftige Kritik daran geübt, dass es viel zu wenig Parkplätze gebe. „Bei Stoßzeiten herrscht Chaos“, sagte sie. Das Problem sei Gmehling bereits mehrfach zu Ohren gekommen, sagte er und versicherte, die Stadt werde Abhilfe schaffen. „Das Grundstück gegenüber des Kindergartens gehört der Stadt, darauf werden Parkplätze und eine gepflasterte Wendemöglichkeit gebaut.“ Derzeit wird noch an den Außenanlagen gearbeitet, zudem entstehen weitere Mitarbeiterparkplätze.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren