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Karlskron-Adelshausen

11.02.2018

Es summt und schwirrt in Adelshausen

Romantisch: Amor und seine Gehilfen landeten blond gelockt ebenfalls in Adelshausen.
6 Bilder
Romantisch: Amor und seine Gehilfen landeten blond gelockt ebenfalls in Adelshausen.
Bild: Silke Federsel

Welche himmlischen und irdischen Wesen in dem Karlskroner Ortsteil gesichtet wurden.

Was für eine Gaudi! Der Adelshausener Faschingsumzug war auch dieses Jahr ein Besuchermagnet für viele Gäste aus der ganzen Region. Schon lange vor Beginn suchten sich die Besucher einen passenden Platz am Straßenrand, um das bunte Treiben aus nächster Nähe verfolgen zu können. Während so mancher Großer sich einen heißen Tee, ein Bier oder ein Schlückchen Sekt gönnte, um die Wartezeit zu überbrücken, warteten die kleinen Besucher gespannt mit Tüten und Körben in der Hand, denn bald schon sollte es Bonbons und andere Süßigkeiten von den vielen Faschingswagen herab regnen.

Im Laufe der Jahre hat sich der Faschingsumzug in der kleinem Ortschaft zu einem richtigen Event entwickelt. Drei Vereine wechseln sich mit der Organisation ab, heuer war es die Feuerwehr, die verantwortlich für das Faschingsspektakel war. Auch die Burschen und die Schützen übernehmen die Leitung regelmäßig. Aber natürlich helfen alle zusammen, damit das Spektakel gelingt. Rund 30 Gruppen in fantasievollen Kostümen konnten die Besucher bestaunen. Etwa die Hälfte von ihnen kam allein aus der Gemeinde Karlskron, erklärte Umzugsmanager Philipp Glöckl. Der Rest stammt aus den umliegenden Gemeinden.

Um 13.30 Uhr setzte sich der Zug von Aschelsried in Richtung Adelshausen in Bewegung, und zu sehen gab es einiges. Die „Adelshausener Achterbahn“ etwa, deren Mitglieder sich kleine Karussellsitze umgeschnallt hatten, war ebenso vertreten wie Gefängniswagen mit gut gelaunten „Insassen“ oder ein ganzer Tross Wikinger, die auf einem riesigen Fahrrad Platz genommen hatten. Auch der 100. Geburtstag des Freistaats Bayern in diesem Jahr wurde ausgiebig gewürdigt – da durfte natürlich auch nicht König Ludwig II., der „Kini“, fehlen, der majestätisch den Besuchern zuwinkte. Außerdem wurden die gescheiterten Verhandlungen zur Jamaika-Koalition ordentlich aufs Korn genommen – mit einem Glücksrad, einer jamaikanischen Bobmannschaft und natürlich der „Bundeskanzlerin“. Flotte Bienen, kunterbunte Gestalten, Seemänner, wilde Rockmusiker und riesige Insekten sorgten ebenfalls für gute Stimmung.

Nach dem Umzug ging die Gaudi weiter, denn in der Spitzauerhalle erwartete alle Narren eine bunte Faschingsparty.

Weitere Bilder vom Gaudiwurm gibt es hier.

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