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25.06.2009

FOS-Ausbau wird auf Eis gelegt

Neuburg (clst) - Möglicherweise wird die FOS/Wirtschaftsschule in Neuburg doch umfangreicher ausgebaut als ursprünglich angedacht. Weil Schulleiter Friedrich Füßl fürchtet, dass die Schule mit den aktuellen Planungen schon bald wieder an ihre Grenzen stößt, hat er den Bauausschuss gebeten, die Entscheidung bis zum neuen Schuljahr zu vertagen. Füßl will die künftigen Schülerzahlen abwarten und mit ihnen als Grundlage in neue Verhandlungen treten. Der Bauausschuss hat dem Vorschlag des Schulleiters gestern zugestimmt.

Nach Schätzungen des Rektors werden im September rund 50 Schüler mehr die FOS und die Wirtschaftsschule besuchen. Genaue Zahlen gibt es frühestens am ersten Schultag, wenn klar ist, wie viele Schüler auch tatsächlich kommen. Liegt Füßl richtig, werden drei zusätzliche Klassenzimmer notwendig. Und das liegt nicht allein am sozialen Zweig, der ab September an der Fachoberschule neu eingeführt wird. Vielmehr haben sich mehr Schüler als erwartet für den Wirtschaftszweig und die FOS 13 angemeldet.

"Es nützt nichts, wenn wir jetzt zu klein bauen", sagte Füßl im Gespräch mit der NR. Ihm sei es wichtig, dass das Geld gut angelegt sei und man sich für eine langfristig tragbare Lösung entscheide. Bei der letzten Ortsbegehung im April hatte der Schulleiter dafür plädiert, die alte Pausenhalle abzureißen und an ihrer Stelle einen zweistöckigen Neubau zu erstellen, den man gegebenenfalls um zwei weitere Geschoße aufstocken könnte. Knapp eine Million Euro hätte diese Variante gekostet. Doch der Ausschuss wollte angesichts der Finanzlage Sparsamkeit walten lassen. Er entschied sich deshalb mehrheitlich dafür, die Pausenhalle zu sanieren und im Innenhof des Schulzentrums einen Pavillon zu bauen. Kostenpunkt: Knapp 500 000 Euro.

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