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Schule in Neuburg

28.07.2020

FOS/BOS Neuburg: Abschied in den Sommerferien

Elisabeth Komeyer und Fritz Füßl (rechts) verabschiedeten sich endgültig von ihrer Wirkungsstätte in Neuburg.
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Elisabeth Komeyer und Fritz Füßl (rechts) verabschiedeten sich endgültig von ihrer Wirkungsstätte in Neuburg.
Bild: Winfried Rein

Plus Dass sie noch einmal „einpassieren“ mussten, machte den Absolventen der Berufs- und Fachoberschule in Neuburg nichts aus. Bestnoten für die Mädchen. Auch die Chefs sagten endgültig Ade.

Das war auch noch nicht da: Eine Schulabschlussfeier mitten in den Sommerferien. Die Berufs- und Fachoberschule hat es gemacht und 240 Absolventen klassenweise verabschiedet. 20 Mal marschierten Studiendirektorin Elisabeth Komeyer und Chef Fritz Füßl in die verschiedenen Klassen, und 20 Mal wünschten sie ihren erfolgreichen Schützlingen alles Gute für den weiteren Weg.

Studiendirektorin Elisabeth Komeyer und Chef Fritz Füßl verabschieden sich

„Gewöhnungsbedürftig, aber schon ganz okay.“, kommentierte Julian von der Technikerklasse den Abschluss. Natürlich hätten sich die FOSler ein Finale mit Eltern, Party und Prosit gewünscht, aber die Schule entschied sich für größtmögliche Sicherheit. Da konnte auch die Schülermitverantwortung (SMV) nichts machen. „Niemand sollte krank werden, wenn er jetzt eine Reise, das Studium oder den Beruf antritt“, begründete Fritz Füßl den Abschluss auf Raten.

Rebekka Ferg schaffte in der BOS Technik den Schnitt von 1,2.
Bild: Winfried Rein

Also zog er mit Elisabeth Komeyer von Raum zu Raum, sie gratulierten zum Zeugnis, zum konzentrierten Prüfungslernen und bedankten sich für viele gelungene menschliche Begegnungen. Es sei richtig, dass die Absolventen „als Führungskräfte der Zukunft den Umgang unserer Generation mit der Welt und den Menschen neu überdenken.“ Auch die Coronakrise habe „vielleicht ein Gefühl dafür gegeben, was sie wirklich für Ihr Glück brauchen“. Zur Sicherheit erhielten die Schüler neben einer Maske in ihrer Mappe noch eine „Anleitung zum Glücklichsein“.

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Der Jahrgang 2020 wird als guter bewertet mit viel Teamgeist und außerschulischen Aktivitäten. Und gute Noten gab es auch. Bei den zehn Besten aller Klassen und Zweige handelt es sich ausschließlich um Mädchen. Monika Müller (FOS 12, Technik) schaffte sogar die Traumnote 1,0, Rebecca Ferg (BOS, Technik) ist mit 1,2 nur geringfügig dahinter. Sonderpreise gab es ferner für Lisa-Marie Scheurer (1,3), Ellen Loschinski (1,3), Magdalena Nagl (1,3), Nathalie Breu (1,5), Tanja Neumeier (1,5), Daniela Heigl (1,6), Leonie Mahler (1,6) und Patricia Kaufer (1,7).

FOS/BOS in Neuburg: Im September geht es weiter

Ein Teil der Zwölftklässler strebt nun in der 13. Klasse die allgemeine Hochschulreife an, die anderen studieren oder gehen in den Beruf. Die Schule würde später gerne die eine oder den anderen als Lehrer wiedersehen, wünschen sich die Direktoren. Im September geht es in der FOS/BOS mit über 200 Neulingen weiter. Es wird sechs 12. FOS-Klassen, drei 12. BOS-Klassen und drei 13. Klassen geben. Die klassischen Zweige Wirtschaft, Technik und Soziales werden angeboten.

Dass sich die Schule so stabil hält und sogar steigert, ist einem engagierten Kollegium, dem Landkreis als Träger und dem Führungsduo Komeyer/Füßl zu verdanken. Der Oberstudiendirektor und seine Stellvertreterin haben ihre Schulen gehegt und gepflegt, bis sie zum attraktiven Selbstläufer für die Jugend geworden sind. Gestern sagten neben den Absolventen auch die beiden Chefs Ade – es war ein Doppelabschied.

Fritz Füßl befindet sich bereits im Ruhestand, Elisabeth Komeyer geht vorzeitig und will am 22. Juli 2022 nachfeiern. Beide betonten, dass es ihnen eine Freude gewesen sei, für die junge Generation in Neuburg zu arbeiten: „Wenn unsere Jungen hinausgehen in den Beruf und Studierfähigkeit erreicht haben, dann ist es gut.“

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