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Neuburg

29.01.2021

Fasching in Neuburg: „Orden to go“ für den Oberbürgermeister

Einen „Orden to go“ überreichten Burgfunkenpräsident Harald Zitzelsberger (links) und Vizepräsidentin Michaela Beric an Oberbürgermeister Bernhard Gmehling (Mitte).
Foto: Bernhard Mahler, Stadt Neuburg

Die Neuburger Burgfunken erschienen „maskiert“ im Rathaus. Für den ausgefallenen Fasching ließen sie sich einen Ersatz einfallen, um Neuburgs Oberbürgermeister zu ehren.

Dass die Burgfunken in der Faschingszeit im Neuburger Rathaus vorbeischauen, hat seit vielen Jahren gute Tradition. Das geschieht üblicherweise zum Faschingsauftakt sowie nach Beendigung der Saison und natürlich mit der gesamten Truppe. Bei Sekt und mit guter Laune steht bei diesen Besuchen die fünfte Jahreszeit im Mittelpunkt, doch Corona hat auch diese Tradition unmöglich gemacht. Gleichwohl wollten es sich die Gute-Laune-Macher nicht nehmen lassen, den traditionellen Faschingsorden an OB Bernhard Gmehling zu verleihen und so schauten Präsident Harald Zitzelsberger und Vizepräsidentin Michaela Beric am Dienstagvormittag im Rathaus vorbei.

Das kurze Treffen fand natürlich coronagerecht „maskiert“ und zusätzlich unter Einhaltung großer Abstände statt. „Der Orden für den OB ist tatsächlich der Einzige, den wir heuer öffentlich übergeben“, erzählt Burgfunken-Chef Zitzelsberger und ergänzt: „Unsere Aktiven, Ehrenmitglieder, Ritter, Gönner und Sponsoren haben das Erinnerungsstück bereits übersandt bekommen.“ Eine Besonderheit ist auch der Orden selbst, stellt er doch ein Gemeinschaftsprojekt von 13 Faschingsgesellschaften aus der gesamten Region dar. Diese hatten sich bereits im ersten Lockdown im April darauf verständigt, zusammenzuarbeiten und gemeinschaftlich zu handeln. Der Entwurf der Umhänge-Erinnerung kam vom Faschingskomitee Denkendorf, abgebildet ist das amtierende Neuburger Prinzenpaar Nico I. und Laura II..

Neuburger Burgfunken wissen nicht, wann es weitergehen kann

OB Gmehling nahm die Auszeichnung gerne entgegen und bat die große Vereinsgemeinschaft um Verständnis und Durchhaltevermögen: „Es ist wirklich ein trauriger Fasching in diesem Jahr, aber die Zuversicht und Hoffnung auf einen normalen Fasching 2022 lässt uns diesen Verzicht aushalten. Mir fehlen meine Burgfunken, die tollen Auftritte und Veranstaltungen sehr. Umso schöner wird es dann, wenn wir wieder zusammenkommen können.“ Tatsächlich stehen die Vereinsaktivitäten seit April 2020 komplett still und momentan ist noch nicht absehbar, wann es in den einzelnen Sparten wieder weitergehen kann. Gut, dass die Inschrift des Sonderordens zum Tragen kommt: „Die Faschingsfamilie hält zusammen.“ (nr)

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