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20.07.2010

Fidel, Krummhorn und Dudey

Neuburg Geleitet von den Strahlen der tief stehenden Sonne und begleitet von fröhlichen Flötentönen durchschritten fünf Damen aus Ingolstadt in stilvolle Renaissancegewänder gehüllt die Neuburger Schlosskapelle. Das Ensemble "Mille Fontane" war gekommen, um im Rahmen der "Kleinen Konzerte in der Schlosskapelle" aufzutreten.

Viele Zuschauer hatten sich eingefunden, um der Musik der Renaissance und des Frühbarock, interpretiert von Elke von Großmann, Sabine Nittel, Sibylle Rüger, Uschi Rutsch und Maria Wilhelm-Hartmann auf zeitgenössischen Instrumenten, zu lauschen. Neben den Blockflöten und Trommeln gab es die näselnd-schnarrenden Krummhörner, die weich-hauchigen Gemshörner, die Laute, den Dudey und die Fidel oder Kniegeige zu hören.

Besonders hervorstechend: das "Hümmelchen"

Besonders stach der Dudey, auch das Hümmelchen genannt, ein Vertreter der Dudelsackfamilie, gespielt von Uschi Rutsch, hervor. Dem galizischen "Danzas das Burgas" beispielsweise gab er den typisch keltischen Charakter. In der Zugabe, der Espanyoletta, sorgte er für die rasante Steigerung, die durch den rhythmischen Einsatz der Kastagnetten durch Schlagwerkerin und Fidelspielerin Maria Wilhelm-Hartmann noch verstärkt wurde.

Zwischendurch gab es immer wieder Ansagen, Erläuterungen und Überleitungen, ebenfalls von Maria Wilhelm-Hartmann, die auf sympathische Weise das Publikum informierten und einbezogen. Das zeigte sich denn auch begeistert und wurde mit der oben beschriebenen Zugabe wunderbar belohnt.

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