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Neuburg/Donau

25.01.2019

„Fleißige Bienen“ und ihr nächstes großes Ziel

Winterlich gestaltet war diesesmal das wertvolle „Geschenkpackerl“. An den verschneiten Ästen hingen auch die zu Sternen gefalteten Geldscheine.
Bild: Manfred Rinke

„Fleißige Bienen“ sammelten auf dem Weihnachtsmarkt 4600 Euro für die Kartei der Not. Die 100.000 Euro-Spendensumme ist in Sichtweite. Sonderauftrag für Sonntag.

Man muss sich immer wieder wundern, wie viele Spenden die „Fleißigen Bienen“ mit ihren Angeboten in ihrem Lebkuchenhäuschen auf dem Schrannenplatz während des Weihnachtsmarktes sammeln. Noch dazu, wenn das Wetter wie beim jüngsten Markt mehr verregnet und alles andere als winterlich war. 4600 Euro, so viel wie noch nie bei der Weihnachtsaktion, überreichten sie jetzt NR-Redaktionsleiter Manfred Rinke als Erlös und gleichzeitig Spende für das Leserhilfswerk der Zeitung, die Kartei der Not.

Seit 2007 betreiben die Damen ihr Lebkuchenhäuschen, bei dessen Auf- und Abbau immer drei bis vier Männer ihren Ehefrauen unter die Arme greifen. Im Häuschen bieten sie selbst gebackene Plätzchen und Lebkuchen, Marmelade, Griebenschmalz, Selbstgestricktes und auch ein wenig Weihnachtsbaumdekoration an. Auch wenn sie ihren Stand nicht jeden Tag betreiben können – für die Älteren unter den über 20 „Fleißigen Bienen“ wäre das zu anstrengend, und die noch nicht im Ruhestand sind, die müssen zur Arbeit gehen –, läuft das Geschäft. „Viele kennen uns ja mittlerweile schon und wissen, wann wir da sind“, erklärt Anne Siwig.

08/15 ist ganz und gar nicht das Ding der „Fleißigen Bienen“

Mittlerweile haben sie auf dem Weihnachtsmarkt vor allem mit ihren selbst gebackenen Plätzchen 37.850 Euro eingesammelt. Mit den Spenden auf dem Kartei-der-Not-Cafe während der Hutschau und weiteren Aktionen, unter anderem auf der Gesundheitsmesse und der Weinbörse, kamen im Verlauf der vergangenen 13 Jahre fast 85.000 Euro zusammen. Und weil 08/15 ganz und gar nicht das ist, was den Damen gefällt, wird das Geld immer auf eine andere Weise drapiert überreicht. Diesesmal war es ein winterlich gestaltetes Geschenk, bei dem in einer beleuchteten Glasvase Äste steckten, an denen neben Tannenzapfen auch mit Geldscheinen gefaltete Sterne hingen. Darum kümmert sich mittlerweile als Nachfolgerin von Brigitte Bößhenz Monika Malejka.

Am morgigen Sonntag unterstützen die „Fleißigen Bienen“ übrigens die Volkshochschule in Neuburg bei ihrem Tag der offenen Tür. Von 14 bis 17 Uhr gibt es im ersten Stock (Zimmer 111) Kaffee, der vom Marktkauf an der Ingolstädter Straße gespendet wurde, und selbst gebackene Kuchen. „Der Vhs helfen wir gerne, weil wir im Gegenzug ja schon seit vielen Jahren in der Küche der Volkshochschule unsere Plätzchen backen dürfen“, erklärt Anne Siwig. Der Erlös aus dem Verkauf kommt natürlich auch wieder der Kartei der Not zugute. Denn schließlich will man schnellstmöglich das nächste große Ziel, die 100.000 Euro Spendensumme, erreichen.

Der nächste große Auftritt wäre dann erst wieder im Herbst die Hutschau. „Doch wer weiß, was bis dahin noch so alles dazwischen kommt“, lassen sich die „Fleißigen Bienen überraschen.

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