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Ingolstadt

18.01.2019

Flugtaxis in Ingolstadt: Bahn ist dabei

Die Deutsche Bahn beteiligt sich am Modellprojekt „Urban Air Mobility“. Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär, DB-Vorstand für Digitalisierung und Technik Sabina Jeschke und Ingolstadts OB Christian Lösel unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung. Mit dabei: der Bundestagsabgeordnete Reinhard Brandl (CSU). 
Bild: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang

Die neue Technologie soll der Deutschen Bahn bei der effizienteren Inspektion der Infrastruktur helfen. Um was genau es geht.

Auch die Deutsche Bahn wird sich am von der EU-Kommission unterstützten „Urban Air Mobility“-Modellprojekt beteiligen. Wie mehrfach ausführlich berichtet, soll in Ingolstadt der Einsatz von Fluggeräten für die urbane Mobilität erforscht werden. Und wie am Freitag bekannt wurde, ist auch die Deutsche Bahn an dem Zukunftsprojekt interessiert. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, haben die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung Dorothee Bär, DB-Vorstand für Digitalisierung und Technik Sabina Jeschke und Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel diese Woche eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Mit Multicoptern außer Sicht fliegen

In Modellversuchen sollen der Einsatz von Drohnen und Flugtaxis sowie die erforderlichen Rahmenbedingungen untersucht werden. Die Deutsche Bahn sieht der Mitteilung zufolge „das Potential von Drohnen vor allem in einer schnelleren und effizienteren Inspektion ihres Streckennetzes“. Ziel sei es, die sogenannten Multicopter rasch „außer Sicht“ fliegen zu lassen, das heißt ohne Blickkontakt zum Fluggerät. Die Bahn lässt seit 2015 regelmäßig Drohnen aufsteigen, zur Vegetationskontrolle oder zur Inspektion von Brücken und Bauwerken.

Innovative Drohnentechnologie wichtig für Ingolstadt

Staatsministerin Dorothee Bär sagte anlässlich der Unterzeichnung: „Ich freue mich sehr, dass die Deutsche Bahn den Multicopter für ihre Infrastrukturüberwachung einsetzt und sich damit am Urban Air Mobilty Projekt der EU-Kommission beteiligt. Der Einsatz dieser innovativen Drohnentechnologie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erprobung von VTOL-Fluggeräten.“

DB-Vorstand Sabina Jeschke fügte hinzu: „Bahnkunden profitieren bereits jetzt von Drohnen, weil wir damit schnell und effizient unsere Infrastruktur inspizieren, ohne den Bahnbetrieb zu beeinträchtigen. Wenn wir außer Sicht fliegen könnten, wären wir etwa bei Störungen deutlich schneller in der Lage, die Ursache zu identifizieren und entsprechend zu reagieren. Das wollen wir im Urban Air Mobility-Testfeld mit den anderen Partnern erstmals erproben.“

Ingolstadts OB: Alle an Bord, um  erfolgreich zu sein

Und Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel erklärte: „Wir haben jetzt alle Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft an Bord, die es braucht, um urbane Mobilität in der dritten Dimension erfolgreich zu erforschen und zu testen. Mit dem heutigen Tag wird Ingolstadt endgültig zum Kompetenzzentrum für Drohnen, Flugtaxis und digitale, autonome Mobilität.“ (nr)

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