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Natur

23.02.2018

Förderverein Auenzentrum ist für die Zukunft gerüstet

KU-Kanzler Thomas Kleiner (links) und stellvertretender Vereinsvorsitzender Rupert Ebner überreichten Peter Fischer (Mitte) vom Aueninstitut Neuburg für seine Dissertation den wissenschaftlichen Förderpreis des Vereins.
Bild: Walter-Rückel

Das Aueninformationszentrum haben 2017 etwa 16000 Menschen besucht. Am 27. März beginnt Sommersaison

Gute Besucherzahlen, treue Sponsoren und ein eingespieltes Führungsteam: Beim Förderverein Auenzentrum Neuburg läuft es weiter rund. Das wurde auf der Jahreshauptversammlung des Vereins deutlich.

Im Rahmen dieser Versammlung zeichnete der Förderverein auch die Dissertation von Peter Fischer „Fluviale Morphodynamik und dynamische Eigenentwicklung“ als eine der herausragendsten wissenschaftlichen Arbeiten im Donauauwald zwischen Neuburg und Ingolstadt der vergangenen Jahre aus. In seiner Laudatio ging der Kanzler der Katholischen Universität (KU) Eichstätt, Thomas Kleinert, neben der überragenden wissenschaftlichen Tiefe der Forschungsarbeit auch auf den wissenschaftlichen Werdegang des Mitarbeiters ein, der nach seinem Abschluss als Diplomgeograf an der Universität nun bereits seit vielen Jahren als Mitarbeiter am Aueninstitut Neuburg in den Donauauen forscht, arbeitet und lehrt.

Bei der Jahreshauptversammlung konnte der stellvertretende Vorsitzende, Tierarzt Rupert Ebner, nicht nur gute Besucherzahlen für das Aueninformationszentrum (mehr als 16000 im vergangenen Jahr) bekannt geben, sondern auch auf nun schon fast zehn Jahre Betrieb zurückblicken. Mehr als 140000 Besucher haben dabei das Infozentrum besucht und durchgehend positive Rückmeldung gegeben. Das Auenzentrum ist damit eine der am stärksten frequentierten touristischen Einrichtungen in der Region.

Bei dieser Gelegenheit bedankte sich Ebner ganz besonders bei den vielen treuen Förderern und Sponsoren, die über die Jahre schon weit über eine halbe Million Euro zum Gelingen des Auenzentrums beisteuerten. Kassier Albert Wünsch konnte auf eine solide Finanzsituation verweisen und freute sich, dass die Rechnungsprüfung keinen Grund zu Beanstandungen gab.

Geschäftsführer Siegfried Geißler, berichtete, dass die Stiftung „Naturerbe Donau“ derzeit plane, einen internationalen Preis Lebendige Donau auszuloben, der für Personen und Organisationen offenstehe, die sich in besonders herausragender Art und Weise um die Verbesserung von dynamischen Lebensräumen entlang der Donau verdient gemacht haben. Dieser hoch dotierte internationale Preis soll ab 2020 in zweijährigem Turnus im Auenzentrum auf Schloss Grünau vergeben werden. Peter Fischer von der KU stellte in seinem Rechenschaftsbericht die vielfältigen Aktivitäten und Forschungsvorhaben des Aueninstituts dar und berichtete der Versammlung in seiner Präsentation auch über die bisherige Entwicklung der dynamisierten Auen zwischen Neuburg und Ingolstadt.

Anschließend fanden turnusgemäß die Neuwahlen im Verein statt, bei der sich alle bisherigen Funktionsträger wieder für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellten. Auf Bitte des Vorsitzenden übernahm Neuburgs Bürgermeister Rüdiger Vogt die Wahlleitung und konnte nach zügiger und professioneller Durchführung den neu gewählten Funktionsträgern Dank und Glückwunsch aussprechen.

Landrat Roland Weigert wurde für weitere vier Jahre zum Vorsitzenden, Rupert Ebner zu seinem Stellvertreter und Albert Wünsch zum Kassier gewählt. Nach den reibungslos verlaufenen Wahlen blickt der Förderverein Auenzentrum Neuburg auf stabiler finanzieller und personeller Grundlage in die Zukunft.

Die Sommersaison des Aueninformationszentrums wird am 27. März mit der Ausstellung „Klimafaktor Mensch“ und einem Vortrag zu den Chancen eines Auennationalparks für die Natur und die Region eröffnet. (nr)

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