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Geschichte

21.05.2014

„Freiluftmuseum der Festungsarchitektur“

Festungsbauten – hier das Reduit Tilly – gehören zur Ingolstädter Geschichte als Militärstandort. Ein neues Faltblatt erleichtert Besuchern nun die Spurensuche in die Geschichte.
Bild: nr

Ein neues Faltblatt soll Besuchern den „Festungsrundgang“ erleichtern

Ingolstadt hat eine lange Tradition als Festungsstadt. Im 16. Jahrhundert begann die Geschichte der Landesfestung. Auch heute noch zeugen im gesamten Stadtbereich imposante Bauten von der bewegten militärischen Vergangenheit. Im Rahmen des ausgeschilderten Festungsrundgangs können sich Besucher und Bürger der Donaustadt auf Spurensuche begeben. Damit das leichter wird, gibt es nun ein neues Faltblatt „Festungsrundgang“, das die Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH (ITK) zusammen mit dem Förderverein Bayerische Landesfestung e.V. herausgebracht hat. In der diesbezüglichen Mitteilung der Stadt heißt es weiter: Seit jeher hätten die Herrscher und Statthalter der Donaustadt die strategische Lage zu schätzen und zu schützen gewusst. Schon im Mittelalter wurde die Stadt befestigt und mit zahlreichen Türmen und Toren sowie einer wehrhaften Stadtmauer ausgestattet. Gerade von diesem zweiten Befestigungsring sind etliche Teile noch ziemlich gut erhalten, vor allem das Wahrzeichen der Stadt, das sogenannte Kreuztor. Als im ausgehenden 18. Jahrhundert die Bayerische Landesuniversität von Ingolstadt nach Landshut verlegt wurde, sollte die Donaustadt auf Befehl von König Ludwig I. zu einer echten Landesfestung und zu einem Zufluchtsort für die königliche Familie und den Kronschatz werden. Nach Plänen des Hofbaumeisters Leo von Klenze entstand ein ausgeklügeltes System von Festungsbauten. Sie machen Ingolstadt zu einem „Freiluftmuseum der Festungsarchitektur“, wie es Ernst Aichner, Vorsitzender des Fördervereins Bayerische Landesfestung, formuliert hat. (nr)

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