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Konzert

06.04.2019

Freunde der Blasmusik kamen voll auf ihre Kosten

Die Rohrenfelser Blasmusikanten gaben nach langer Pause nun wieder ein Konzert.
Bild: Franz Artner

Die Rohrenfelser Blasmusiker traten nach 30 Jahren nun wieder auf. Der Abend kam beim Publikum gut an

Die Rohrenfelser Blasmusiker veranstalteten nach 30 Jahren erstmals wieder einen Konzertabend. Nach umfangreichen Vorbereitungen, darunter ein Probenintensivwochenende, war es nun endlich soweit.

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Es schien, als hätten die Freunde der Blasmusik und natürlich auch die Einwohner in Rohrenfels auf diesen Augenblick gewartet. Die Sommerhalle war sehr gut besucht. Die Blasmusiker warteten mit einem wohl ausgewogenen Programm aus Tradition, Klassik und Moderne auf. Den Auftakt, also die musikalische Begrüßung der Gäste, bildete der Astronautenmarsch. Georg Wurm, der Moderator des Abends, begrüßte dann die Gäste. Besonders freute man sich über den Besuch von Mitgliedern umliegender Musikvereine, wie zum Beispiel aus Ehekirchen und Sinning. Aber auch eine Delegation des Patenvereins der Rohrenfelser aus dem südbadischen Nenzingen ließ es sich nicht nehmen, das Konzert zu besuchen.

Mit dem Titel „Baritone in der Nacht“ zeigten Vater und Sohn der Familie Heckl ihr Können mit Bariton- und Tenorhorn. Ehrendirigent Albert Paula bot das Solo „Gesang der Lerche“ auf der Es-Klarinette. Die Akteure unternahmen einen Ausflug in die Klassik mit der ländlichen Suite „Das alte Schloß“ in fünf Sätzen, bevor Herbert Heckl zum Alphorn griff und den Alphornzauber intonierte.

Im zweiten Teil des Konzertes präsentierten die Rohrenfelser Blasmusikanten überwiegend modernere Stücke. Dabei wurden sie teilweise von Mitgliedern einer Rockband unterstützt, zum Beispiel beim James- Bond-Thema. Mit dem Salemoia Marsch endete der offizielle Teil des Konzertes. Aber der Beifall des Publikums forderte den Musikern Zugaben ab. Vor den Zugaben bedankte sich der Vorstandsvorsitzende Matthias Artner noch bei allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten: bei den aktiven Musikanten, allen voran bei Dirigent Peter Böhm, bei der Familie Sommer für die Überlassung ihrer Halle sowie bei den Mitgliedern des Schützenvereins für die Bewirtung der Gäste. Aus der positiven Resonanz der Besucher entnahm Artner, dass man sich öfter Konzerte der Rohrenfelser Blasmusiker wünscht. So versprach er, sich nicht wieder 30 Jahre Zeit zu lassen. Ein Versprechen, das mit Begeisterung aufgenommen wurde. (nr)

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